Für die Syker Kleingärtner hat die Erntezeit begonnen / Angst vor Hornissen

Tomaten hinken hinterher

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Ein ganz schöner Kawenzmann, diese Hornissenburg, die Rolf Hellfritsch bei seinen Bienenvölkern gefunden hat. „Ein Kunstwerk der Natur“ stellt der Bienenobmann anerkennend fest. ·

Syke - Von Dieter NiederheideHoffentlich halten sich die Hornissen in diesem Jahr von seinen Bienen fern – das hofft Rolf Hellfritsch, Vorstandsmitglied und Bienen Obmann im Syker Kleingartenverein Ostland. Im vorigen Jahr hatten Hornissen eine  riesige Burg in unmittelbarer Nähe seiner Bienen gebaut und die Bienenstöcke quasi als Imbissbuden betrachtet.

Starker Milbenbefall tat ein übriges: Fünf Bienenvölker sind ihm 2011 dadurch draufgegangen. Sechs sind in diesem Sommer fleißig bei der Arbeit, und Hellfritsch hofft auf eine gute Honig-Ernte.

Mitten in der Erntezeit sind auch die menschlichen Bewohner der Kleingärten. Bohnen, Gurken und Karotten wollen geerntet sein, die ersten Kartoffeln werden ausgegraben.

„Das Gemüse kam wegen der Kälte erst nicht so recht in Gang“, sagt Kleingärtner Lothar Rosenow (65) aus Bremen. Jetzt aber gibt es für ihn und Ehefrau Lilo (63) auf der Kleingartenparzelle der Gartenfreunde Ostland an der B 6 reichlich Arbeit. „Jetzt geht alles sehr schnell“, sagt der frühere Kraftfahrer und Seemann. „Nur die Tomaten hinken hinterher. Die Sonne fehlt ihnen.“ Ehefrau Lilo tröstet beim Bohnenschnippeln: „Die werden auch noch.“

Stolz ist Gisela Hamann (60), 2. Vorsitzende der Gartenfreunde Ostland, auf ihre Himbeeren, Stachelbeeren, Heidelbeeren und  Jostabeeren (Kreuzung aus Johannesbeere und Stachelbeere). „Die kann man natürlich billig einkaufen. Aus dem eigenen Garten sind sie aber immer noch die Besten“, sagt sie.

In vielen der Gärten gibt es außerdem herrlich blühende Blumenlandschaften, farbenfroh angestrichene Gartenhäuschen und nicht zu vergessen die lustigen Gartenzwerge und Tiere aus Ton oder Plastik.

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