Jürgen Warmbold stellt zweiten Teil seiner Krimi-Reihe vor: „Erfrorene Seelen“

Tödliche Seilschaften

Diese Schlucht im Bereich des Heiligenbergs ist ein Tatort. Zumindest im neuen Werk des Weyher Autoren Jürgen Warmbold, dem Krimi „Erfrorene Seelen“. ·
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Diese Schlucht im Bereich des Heiligenbergs ist ein Tatort. Zumindest im neuen Werk des Weyher Autoren Jürgen Warmbold, dem Krimi „Erfrorene Seelen“. ·

Bruchhausen - Von Katrin PliszkaSYKE/BRACKDORF · Polizeireporter Clemens Kaltenbach findet keine Ruhe. Auch im zweiten Teil der Krimi-Reihe von Jürgen Warmbold muss er ran. „Erfrorene Seelen“ heißt der Krimi, den der Weyher Autor jetzt bei dem Internet-Verlagsportal Books on Demand veröffentlicht hat. Die Hauptfigur Clemens Kaltenbach hat im zweiten Teil der Trilogie einen weiteren Mord zu klären.

Niemand hat auf den ersten Blick ein Motiv dafür, sie zu töten. Und dennoch findet man Hannah Schwenker erschossen in einem Wohnwagen des Waldkindergartens bei Bruchhausen-Vilsen. Der Polizeireporter Kaltenbach sucht den Mörder, und stößt bei seinen Recherchen auf reichlich böses Blut unter den Einheimischen – „ein Geflecht aus Egoismus, Drohungen und Intrigen“, fasst es Warmbold zusammen.

In selbigem verstrickt sich im Laufe des Romans auch Warmbolds Hauptfigur. „Der Mörder hat nämlich Kaltenbachs Lebensgefährtin und eine weitere Geisel versteckt, um ihn zum Aufgeben zu zwingen“, verrät Warmbold.

Die Handlung spielt diesmal vor allem in der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen, in Riethausen, Verden, Syke. Die Orte des Geschehens habe er bewusst vage gehalten, sagt Warmbold. So vage, dass er sich den Ort Brackendorf für sein Buch ausgedacht hat.

Warum ein fiktiver Ort in einem Krimi, der Regionalbezug haben soll? Hier hält sich Warmbold zurück. Er hat selbst einige Jahre in der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen gelebt, ebenso wie in Achim, wo er das Finale der Geschichte angesiedelt hat. So habe er das Dorfleben kennengelernt. Dabei erinnert er sich an so manche Sitten und Gebräuche mit einem Augenzwinkern: „In einer Kneipe war es ziemlich voll, nur zwei freie Stühle standen in der Raummitte, und die waren strikt reserviert – immer“, erzählt er ein Beispiel, das auf „Zugezogene“ schon mal irritierend wirken kann. Keine Fiktion ist hingegen der Tatort zu Beginn des Buches, den der Autor in das Wäldchen bei der Wassermühle am Heiligenberg verlegt hat. Warmbold deutet mit dem Finger in Richtung der grün bewachsenen Schlucht mit der kleinen, braunen Holzbrücke, die tiefer in den Buchenwald führt. „Dort rüber flüchtet Kaltenbach im Nebel, nachdem er sich im Forsthaus mit einem Verdächtigen getroffen hatte“, erzählt er. Dahinter liege das Maisfeld, in dem sich Kaltenbach verstecke.

„Mir ging es in diesem Teil darum, eine möglichst komplexe Handlung mit vielen Verdächtigen aufzubauen“, erklärt Warmbold. Die verwebt er auf insgesamt 195 Seiten in „Erfrorene Seelen“. Acht Jahre habe er mit Pausen am ersten und zweiten Teil gearbeitet, so Warmbold.

Wer in den jüngsten Fall Kaltenbachs eintauchen möchte, sollte sich die Lesung von Jürgen Warmbold am Sonnabend, 3. November, um 19.30 Uhr im Internet-Kulturcafé „Die Scheune“ Brautstraße 16, Bruchhausen-Vilsen, vormerken. Im Handel ist „Erfrorene Seelen“ für 12,90 Euro zu haben, ISBN 978-3-8482-1567-6.

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