Stefan Effenberg übernimmt Patenschaft für verwaistes Tiger-Mädchen im Tierpark Ströhen

„Tiger“ schließt „Taiga“ ins Herz

Ströhen - Wer von beiden aufgeregter war, lässt sich schwer sagen: Der Ex-Fußballprofi Stefan Effenberg, der zum ersten Mal eine Patenschaft annahm, oder das verwaiste Tiger-Mädchen „Taiga“, das seinen Paten zum ersten Mal kennen lernte? Auf jeden Fall hielt „Taiga“ nicht viel von dem Rummel am Sonnabendnachmittag im Tierpark Ströhen und quakte etwas herum. Sie hätte wohl lieber ihre Ruhe vor den ganzen „Paparazzi“ gehabt.

Auch Stefan Effenberg, der seinen Spitznamen „Tiger“ aufgrund seiner Tiger-Frisur bekam, wirkte etwas unsicher, als Tierparkchef Dr. Nils Ismer ihm „Taiga“ behutsam in die Arme legte. Doch Claudia Effenberg zeigte ihrem Mann, dass „Taigas“ Zähnchen und Krallen noch ungefährlich sind. Momentan wirkt der kleine Tiger etwas derangiert, ihr fallen die Haare aus, da sie keine Muttermilch, sondern künstliche Milch bekommt. Aber das sei nicht weiter schlimm, versicherte Dr. Nils Ismer den beiden Prominenten und den Medienvertretern. Er zeigte sich sehr erfreut darüber, dass Stefan Effenberg die Patenschaft übernimmt. Erfreut war Effenberg auch und schloss das verwaiste Tiger-Mädchen gleich ins Herz, denn es wurde von der Mutter verstoßen. Momentan zieht Almuth Ismer den Tiger von Hand auf.

„Taiga“ habe einen unbändigen Willen zum Überleben, berichtete Dr. Nils Ismer. Sie habe gekämpft, als sie von ihrer Mutter allein gelassen wurde, da diese bereits ein anderes Baby zu versorgen hatte. Für die Mutter eingesprungen war Dackel „Monster“, der kurze Zeit später verstarb.

Der starke Wille verbinde ihn mit „Taiga“, sagte Effenberg. „Im Sport kommt es ja auch nicht nur auf das Talent an, sondern auch auf den Willen zum Erfolg“, erklärte er. Doch da er seine erste und einzige Patenschaft sehr ernst nehmen würde, wolle er mit seiner Familie in Zukunft öfter in Ströhen vorbeischauen, um „Taiga“ aufwachsen zu sehen.

Zu seiner verantwortungsvollen Aufgabe sagte er: „Der Dackel ist raus, jetzt bin ich da.“ Für ihn sei diese Patenschaft etwas ganz Besonderes, betonte Stefan Effenberg. Wilde Tiere würden ihn schon sehr lange faszinieren, so dass er spontan ja gesagt habe, als ihm die Patenschaft angeboten wurde. Obwohl er den Tierpark Ströhen bis dahin noch nicht kannte, gab er zu.

Vom Tierpark waren die Effenbergs angetan und genossen die ruhige Atmosphäre und die Artenvielfalt beim Rundgang durch den Park. Für das Elefantenreiten konnte sich Stefan Effenberg nicht recht begeistern und blieb am sicheren Boden.

Beim Zaunbesuch bei „Taigas“ Vater „Agbar“ hielt er sich auch respektvoll zurück. „Es ist etwas ganz Besonderes und sehr beeindruckend, wenn man sieht, was einmal aus der kleinen ‚Taiga‘ wird“, sagte der ehemalige Fußballnationalspieler.

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