„Zirkus Fidibus“: Hortkinder spielen in Kita Sternenhimmel für Kinder und Eltern

Zweimal schwarzer Kater...

+
Die Nachwuchsartisten vom Zirkus „Fidibus“ unterhielten gestern im Sternenhimmel Jung und Alt.

Syke - Von Detlef Voges. „Jetzt kommen die fantastischen Schrauberer“, meinte der eine Clown und musste sich vom anderen Clown verbessern lassen: „Das sind doch die fantastischen Zauberer, du lernst es nie.“ Sei wie es sei, das Publikum im Kindergarten „Sternenhimmel“ verzieh dem lernunfähigen Zauberer gern und erfreute sich am Programm des Zirkus „Fidibus“.

Der Zirkus, das waren 23 Kinder der Hortgruppe. Nach den Sommerferien hatten die sechs- bis neunjährigen Mädchen und Jungen gemeinsam mit ihren Erzieherinnen Sandra Steglich und Evelyn Höptner ihr Programm einstudiert.

Professionelle Hilfe holten sich die Hobby-Artisten von Sophie und Eddi. Die beiden Artisten vom Bremer Zirkusviertel begleiteten die Syker Hortgruppe und leisteten dabei fachliche Unterstützung in Workshops.

„Jetzt sind die Kinder total stolz“, erklärte Erzieherin Sandra Steglich vor dem großen Auftritt. Die stellvertretende Kindergartenleiterin zeigte gestern vor der Premiere selbst eine leicht angespannte Erwartungshaltung.

Die 23 Zirkus-Kinder präsentierten durchaus selbstbewusst all das, was so einen kleinen Zirkus ausmacht. Bis auf Tiere und andere spezielle Dinge setzten die Kinder auf Klassiker wie Clownerie, Jonglage und Artistik. Zwischen den Beiträgen sorgten zwei Clowns für Auflockerung.

Zur Eröffnung hatten sich alle 23 Nachwuchsartisten unter einem großen bunten Tuch versammelt. Als flotte Zirkusmusik vom Band einsetzte, demonstrierten die Mädchen und Jungen ihr artistisches Vermögen mit Handständen und Menschen-Pyramiden.

Bei der Jonglage benutzte eine Gruppe farbige Diabolos, die sie mit einem Seil in schnelle Bewegungen versetzten und hochwirbelten. Aus dem Publikum kamen laute „Oohs“ und „Aahs“.

Ebenso dankbar zeigte sich das Publikum – Mütter, Väter, Erzieherinnen sowie Kindergartenkinder und Kinder aus dem Hospiz Löwenherz – und applaudierte, als ein Junge den Schwierigkeitsgrad erhöhte und mit einem Teller jonglierte.

„Mama, was kommt jetzt?“, fragte ein Steppke aus dem Zuschauerraum ungeduldig. Aber dann traten ja schon die zwei Zauberer auf, die Kugeln verschwinden ließen. Wichtig war aber der zweite Zauberspruch „zweimal schwarzer Kater“ nach dem „Simsalabim“, damit es auch funktionierte.

Die Kinder auf der Kugel beendeten das Programm artistisch. Zur Nussknacker-Musik von Tschaikowski turnten sie auf einem großen Gummiball herum und zeigten sich dabei sehr gelenkig und sicher in der Balance. „Toll, toll“ hieß es aus dem Publikum, das dem jungen Zirkusvolk anerkennend Beifall zollte für einen gelungenen und mutigen Auftritt in der Öffentlichkeit.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Zwei tote Touristen bei Seebeben auf griechischer Ägäisinsel

Zwei tote Touristen bei Seebeben auf griechischer Ägäisinsel

Deichbrand Festival: Gute Laune bei Flunkyball-Meisterschaft

Deichbrand Festival: Gute Laune bei Flunkyball-Meisterschaft

William und Kate im Maritimen Museum in Hamburg

William und Kate im Maritimen Museum in Hamburg

Mindestens zwei Tote bei Protesten in Venezuela

Mindestens zwei Tote bei Protesten in Venezuela

Meistgelesene Artikel

Weyhe nimmt‘s locker mit „Singing in the rain“

Weyhe nimmt‘s locker mit „Singing in the rain“

Unwetter erreicht den Bremer Süden mit Hagel, Starkregen und Sturmböen

Unwetter erreicht den Bremer Süden mit Hagel, Starkregen und Sturmböen

Schönheits-OPs: Je näher der Strand, desto mehr Silikon

Schönheits-OPs: Je näher der Strand, desto mehr Silikon

Die Sicherheit geht vor Eigennutz

Die Sicherheit geht vor Eigennutz

Kommentare