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Zeichen für den Klimaschutz: Win-Kommunen bilden gemeinsames Team beim Stadtradeln

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Von: Michael Walter

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Solo radeln – gemeinsam werten: Die Win-Region tritt als gemeinsames Team beim Stadtradeln 2020 an. Foto: Jantje Ehlers
Solo radeln – gemeinsam werten: Die Win-Region tritt als gemeinsames Team beim Stadtradeln 2020 an. © Jantje Ehlers

Syke - Als gemeinsames Team beteiligen sich die Partnerkommunen der Win-Region in diesem Frühjahr am Stadtradeln. Das gaben Vertreter der Stadt- und Gemeindeverwaltungen am Mittwoch bei einem gemeinsamen Pressetermin vor dem Syker Rathaus bekannt.

Es gehe darum, gemeinsam ein Zeichen zu setzen, so Sykes Bürgermeisterin Suse Laue. Die Themen CO2 und Klimaschutz seien durch die Corona-Epidemie in der öffentlichen Aufmerksamkeit ein wenig in den Hintergrund geraten. „Trotzdem haben wir CO2-Einsparen weiter auf der Agenda.“

Mit dem Rad fahren, wofür man sonst das Auto nehmen würde – das ist die Idee hinter der Aktion Stadtradeln. Allein in Syke sind dabei laut Laue im vorigen Jahr rund 50.000 Kilometer zusammengekommen. Das entspricht rechnerisch etwa acht Tonnen Kohlendioxid, die nicht durch den Auspuff in die Luft gelangt sind.

In den 21 Tagen vom 25. Mai bis 14. Juni steht das jetzt wieder auf dem Programm. Trotz Corona sind die Spielregeln nahezu unverändert geblieben: Wer mitmachen will, muss sich registrieren. Die zurückgelegten Kilometer werden entweder mit einer App erfasst oder von Hand auf der dafür vorgesehenen Internetseite eingetragen. Gewertet werden Teams, und wer keins hat, kommt in eine offene Gruppe, die gemeinsam gewertet wird. Anders als sonst gibt es diesmal keine gemeinsamen Radtouren. Jeder fährt für sich oder zu zweit.

Wie in den vergangenen Jahren, gibt es in den einzelnen Städten und Gemeinden auch wieder Star-Radler, die eine besondere Vorbildfunktion haben sollen. Ihr besonderes Handicap: In den drei Wochen Stadtradeln dürfen sie das Auto überhaupt nicht mehr benutzen. Auch Bus fahren ist tabu. Lediglich die Bahn ist erlaubt.

Während Bassum und Weyhe ihre Star-Radler noch suchen, haben die anderen ihre schon gefunden. In Stuhr ist das Stadtplaner Christian Strauß, in Syke Polizist Andreas Schmidt und in Twistringen Erster Stadtrat Harm-Dirk Hüppe. Für ihn eine besondere Herausforderung, denn er ist Suse Laues Ehemann und lebt mit ihr in Schnepke. Von da bis ins Twistringer Rathaus sind es gut 25 Kilometer. Die muss er abends auch wieder zurück radeln. Und dazwischen alle dienstlichen Wege. Drei Wochen lang. Kneifen und Urlaub nehmen gilt nicht.

Info und Anmeldung

www.stadtradeln.de

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