Winter-Kinderspielplatz der Freien Gemeinde

2000 neue Bälle – und ein neuer Termin

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Der Eimer steht zwischen dem Plastikspielzeug: Mit vollem Einsatz sind die Helfer der Freien evangelischen Gemeinde dabei, das Spielzeug für den Winter-Kinderspielplatz zu waschen und vorzubereiten. In der kommenden Woche geht es wieder los.

Syke - Von Frank Jaursch. Winter in Syke: Die Spielplätze liegen still und ungenutzt da. Alle? Nicht ganz: Ein Spielplatz wird genau dann zum Anlaufpunkt, wenn's draußen ungemütlich wird. Der Winter-Kinderspielplatz der Freien evangelischen Gemeinde bietet seit 2011 Indoor-Spielspaß für Mädchen und Jungen bis zu drei Jahren. Natürlich auch 2018.

„Wir freuen uns schon auf die Kinder“, sagt Conny Martens. Sie kann sich wieder auf ein großes Helfer-Team verlassen: Rund 40 Gemeindemitglieder haben sich erneut bereit erklärt, bei der Umsetzung der Idee zu helfen.

Das bedeutete in dieser Woche vor allem: Spielzeug waschen. Bobbycars werden poliert, überdimensionierte Legosteine abgespült. Die bunten Bälle fürs Bällebad landen erst mal im Badewannenwasser – auch die 2000 neuen, die extra für die bevorstehende „Saison“ gekauft wurden.

Die beginnt am kommenden Dienstag und geht bis zum 1. März. Dienstags und donnerstags ist dann immer zwischen 9.30 und 11.30 Uhr Spielzeit, außerdem dienstags (neu!) und mittwochs auch nachmittags von 15.30 bis 17.30 Uhr.

Nervosität vorm Start? Organisatorin Birgit Smolny lächelt. „Nicht mehr. Weil wir wissen, dass es läuft.“ Und wie: Auf rund 100 Kinder pro Woche kommt der Spielplatz bislang. Mit der Erweiterung um einen Nachmittagstermin in diesem Jahr wird sich dieser Wert sicher noch weiter erhöhen.

Viel los für die kleinen Besucher

Wie in den vergangenen Jahren warten ein Krabbelbereich und eine Hüpfburg, eine Bobbycarbahn und ein Baubereich, das Bällebad und eine Puppenecke auf kleine Besucher. Für die erwachsenen Begleiter steht wieder ein Cafébereich zur Verfügung, in dem man sein mitgebrachtes Essen verzehren kann.

Die Kinder, die in den ersten Jahren kamen, gehen jetzt längst zur Schule. „Mittlerweile kommen auch schon mal bekannte Muttis, die noch mal Nachwuchs gekriegt haben“, berichtet Conny Martens. Der Spielplatz aber ist und bleibt für sie auch der ideale Ort, um neue Kinder und Mütter kennenzulernen. Zudem öffnet die Gemeinde ihr Zentrum an der Schloßweide 39 erstmals auch für zwei Krippengruppen, die selbst nicht die räumlichen Möglichkeiten für einen großen Toberaum haben.

Der Eintritt bleibt kostenlos, die Gemeinde bittet aber um eine kleine Spende, die für künftige Anschaffungen verwendet wird.

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