Henriette Lincke neue Leiterin

Win-Win in Ristedt: Die Rübchen leben

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Das neue Team der Ristedter Rübchen. Von links: Angelika Schoote, Leiterin Henriette Lincke und Alena Hopfgarten.

Ristedt - Von Michael Walter. Es geht weiter an der Ristedter Kämpe: Mit neuem Team und in neuer Regie haben die Ristedter Rübchen den Betrieb aufgenommen. Entstanden aus einer Elterninitiative, ist aus dem privaten Kindergarten jetzt eine städtische Krippengruppe geworden.

Wie berichtet, hatte der Elternverein nicht mehr die personellen und finanziellen Ressourcen für den Fortbestand der Einrichtung aufbringen können. Die Rübchen standen vor der Auflösung. Im Frühjahr hatte der Syker Rat beschlossen, den Kindergarten in städtische Trägerschaft zu übernehmen. Angesichts des hohen Bedarfs an Krippenplätzen war dann im Rathaus die Entscheidung gefallen, die bisherige Kleingruppe in eine reine Krippengruppe umzuwandeln.

Die Leitung der Rübchen hat Henriette Lincke übernommen. Die 26-jährige studierte Erziehungswissenschaftlerin ist gleichzeitig auch das Bindeglied zur Vergangenheit: Sie war vier Jahre lang als Pädagogische Fachkraft beim Elternverein angestellt. Lincke leitet die Einrichtung mit einer behördlichen Ausnahmegenehmigung. Salopp gesagt, hat sie zwar das richtige Fach studiert, jedoch den falschen Abschluss. „Sie besitzt aber zweifelsfrei alle erforderlichen Qualifikationen“, betont Bürgermeisterin Suse Laue. Henriette Lincke ist unbefristet angestellt.

Erfahrene Mitarbeiterinnen

Wie auch ihre beiden Mitarbeiterinnen. Da wäre zunächst einmal Angelika Schoote: 37 Jahre lang hat sie in Privathaushalten mit Kleinkindern gearbeitet. Die 54-Jährige ist staatlich geprüfte Kinderpflegerin und bei den Rübchen als Zweitkraft beschäftigt.

Alena Hopfgarten ist 22 und gerade fertig mit ihrer Ausbildung zur Erzieherin. Bei den Rübchen tritt sie jetzt ihre erste feste Stelle an.

Aber was ändert sich nun eigentlich unter städtischer Regie? – „Für die Kinder praktisch nichts“, sagt Henriette Lincke. „Wir legen weiterhin unsere Schwerpunkte auf die Sprachentwicklung, den sozial-emotionalen Bereich und die Dokumentation unserer Arbeit. Für die Eltern wie für uns bedeutet die städtische Trägerschaft eine größere Verlässlichkeit. Wenn eine von uns krank wird, fällt nichts mehr aus, sondern es gibt eine Vertretung.“

Suse Laue ist jedenfalls froh, dass die Rübchen weiter existieren können, denn die Stadt braucht die Betreuungsplätze dringend. „Wir hätten sonst eine andere Gruppe aufmachen müssen. So haben wir eine echte Win-Win-Situation.“

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