Werbegemeinschaft mit „Fashion, Cars & More“ absolut zufrieden

„Wir trotzen dem Wetter“

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Eis schmeckt immer – auch bei Regenwetter.

Syke - Von Michael Walter. Um das Ergebnis mal vorweg zu nehmen: Die Syker Werbegemeinschaft ist mit dem gestrigen verkaufsoffenen Sonntag absolut zufrieden. Vorsitzender Michael Lux zog gestern Abend nach Ladenschluss ein insgesamt positives Fazit. „Wir haben sogar etwas mehr Umsatz gemacht als am 4. Januar.“

Danach hatte es gestern Mittag allerdings noch nicht ausgesehen: Pünktlich zur Öffnung der Geschäfte prasselten die ersten Regentropfen vom Himmel, und kurz bevor das angekündigte Highlight des Tages, die Modenschau, beginnen sollte, schüttete es geradezu wie aus Kübeln.

Was tun: Abwarten? Abblasen? Oder Augen zu und durch? WG-Chef Lux, Wirtschaftsförderer Thomas Kuchem und etliche beteiligte Geschäftsinhaber konsultierten mit bangen Blicken ihre Wetter-Apps und entschieden schließlich: „Wir ziehen das jetzt durch.“ Die richtige Entscheidung, denn kurz darauf kam die Sonne wieder durch und für den Rest des Nachmittags blieb es weitgehend trocken.

Sabrina Engelbart, Inhaberin der mit der Modenschau beauftragten Model- und Event-Agentur, brachte es in ihrer Anmoderation auf den Punkt: , rief sie den Zuschauern an der Hauptstraße entgegen. Und dann gehörte die Straße ihren Models – praktisch für den Rest des Tages.

Die Reaktion des Syker Publikums ließe sich am ehesten als „freundlich-distanziert“ bezeichnen: Die Blicke einerseits aufmerksam und interessiert, die Stimmung andererseits zunächst eher gedämpft. Wohl vor allem, weil die jungen Frauen auf dem improvisierten Catwalk kaum etwas von dem Glamour aus „Germany‘s Next Topmodel“ versprühten. Fast schon enttäuscht der Kommentar eines vielleicht 13-jährigen Mädchens zu seiner Mutter: „Die sehen ja ganz normal aus!“

Sollten sie ja auch. Schließlich ging es um die Klamotten, die es auch am Ort zu kaufen gibt. Und das sind eben zu einem nicht unwesentlichen Teil Jeans, Oberteil, Jacke, Handtasche, Stiefel und Sonnenbrille. Hinzu kommt: In diesem Herbst sind dezente Grau-Töne in. Logisch, dass die Models dann nicht aussehen wie Paradiesvögel.

Die Show an sich war – im besten Sinn – sehr professionell choreographiert und moderiert. Und so kam im Verlauf dann doch ein bisschen mehr Stimmung bei den Zuschauern und Passanten auf.

Nicht bei allen, indes: Einige Besucher ärgerten sich über zu wenig Buden für Essen und Getränke. „Das war eine ganz bewusste Entscheidung“, kommentiert WG-Chef Michael Lux das. „Wir haben gastronomische Betriebe an der Hauptstraße, und die sollten frequentiert werden.“ Und weiter: „Dies war nur ein verkaufsoffener Sonntag. Wir wollten nicht den Herbstmarkt kopieren.“ Der ist am 25. Oktober.

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