Liederfest des Nordens erlebt am 29. Januar im Theater seine zweite Auflage

„Wer da nicht mitsingt, ist selber schuld“

Syke - Von Michael Walter. Zum zweiten Liederfest des Nordens lädt die Stadt Syke für Sonntag, 29. Januar, ins Theater ein. Die Besucher erwartet ein Nachmittag mit Godewind, Jonny Glut, Windmoel und dem Blancke Trio. Durch das Programm führt Ilse-Marie Voges.

„Die Idee zu diesem Nachmittag hatte der Syker Konzertveranstalter Kurt Grieme“, sagt Kathrin Wilken vom Büro Stadt & Kultur. „Die Anregung gab eine NDR-Show.“ Und was für sie diese Veranstaltung so besonders macht: „Das ist keine Tournee! Die Musiker kommen extra für diesen Nachmittag bei uns zusammen.“

Das Blancke Trio aus Bremerhaven macht den Anfang und hat ausschließlich plattdeutsche Lieder im Repertoire. In der Besetzung Anke Behrens (Gesang, Akkordeon), Gerd Blancke (Gesang, Gitarre) und Helmut Gawron (Gesang, Gitarre, Mandoline, Percussion) singen und spielen „de dree lustigen Muskanten vun de Waterkant“ traditionelle, übernommene und eigene Titel. Stilprägend ist der dreistimmige Gesang.

Das Blancke Trio.

Das Duo Windmoel wurde 1998 gegründet und hat seitdem mehr als 1000 Auftritte in ganz Norddeutschland absolviert. Windmoel, das sind: Elvira Bielenberg (Akkordeon, Gesang, Flöte) und Klaus-Peter Jendrian (Gitarre, Gesang, Moderation).

Duo Windmoel - Foto: Windmoel

Der Name des Duos ist von dem Gedicht „De Moel“ des Heimatdichters Klaus Groth abgeleitet, der darin die romantische Abendstimmung an einer historischen Mühle in Dithmarschen beschreibt. Klaus-Peter Jendrian beleuchtet in seiner Moderation die historischen Hintergründe der Lieder und erzählt Wissenswertes über die Dithmarscher Heimat der Künstler.

Jonny Glut ist Liedermacher, Showtalent und ein Bremer Original. In vielen Jahren hat er sich eine treue Fangemeinde im Dreieck Emden, Hamburg, Helgoland aufgebaut. „Jonny Glut singt zu Akkordeon oder Gitarre Seemannslieder und vom Leben an der Küste. Immer mit einem Augenzwinkern und inspiriert von Hans Albers undJoachim Ringelnatz“, beschreibt Wilken. Auch Dichter wie Blaise Cendrars und Jack Kerouac haben seine Hymnen beeinflusst. Glut selbst nennt das, was er spielt, „Waterkantry“.

Jonny Glut - Foto: Hubert Jebens

Godewind gilt als „das“ Aushängeschild norddeutscher Musik und spielt seit 1979 in wechselnder Besetzung. Seit dem Tod der beiden Gründungsmitglieder Henry Jansen und Larry Evers 2014 tritt die Band als Quartett auf. Die aktuelle Besetzung bilden Gerd Jürgen „Shanger“ Ohl (Gesang, Piano, Akkordeon, Gitarre), Heiko Reese (Schlagzeug, Percussion, Gesang, Bass, Akkordeon), Anja Bublitz (Gesang, Flöte) und Sven Zimmermann (Gesang, Gitarre, Bass, Kontrabass, Keyboards). Neben bekannten Liedern, wie „Moin Moin“, „Fresenhof“, „Twischen twee Meer’n“ oder „Wat mutt dat mutt“ präsentieren die Nordfriesen auch neu aufgenommene Songs mit eher poppigen Inhalten.

Godewind dürfte einmal mehr die Zugnummer werden. Seit dem Tod der Gründungsmitglieder Henry Jansen und Larry Evers 2014 tritt die Band als Quartett auf. - Foto: Sebastian Michel Sitzendorf

Den Höhepunkt dieses Nachmittags bildet das Grande Finale, bei dem alle Gruppen gemeinsam auftreten. „Dafür haben sie die bekanntesten und beliebtesten Lieder des Nordens ausgewählt“, sagt Kathrin Wilken. „Wer da nicht mitsingt, ist selber schuld.“

Karten gibt es für 24 Euro (ermäßigt: 17) beim Bürgerbüro im Rathaus sowie bei allen Vorverkaufsstellen von NordWestTicket, zum Beispiel im Stadtbüro der Kreiszeitung an der Hauptstraße 6. Weitere Informationen:

www.syke.de

stadt.kultur@syke.de

04242 / 164 222

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