Rekordverdächtige 552 Starter beim Barrier Volksradfahren

Zu wenig Medaillen für alle

Ein treuer Gast beim Barrier Volksradfahren: Horst Huenke, der trotz einer schweren Behinderung dem Rad aus Bremen gekommen war und auch den Rückweg per Pedal zurücklegt hat. - Foto: bt

Barrien - Von Heiner Büntemeyer. Klaus und Manfred Nienaber hatten schon großzügig disponiert und die ursprüngliche Bestellung von 400 Medaillen auf 450 erhöht. Aber als sie am Sonntag die gestarteten Teilnehmer beim Barrier Volksradfahren zählten, da reichte es immer noch nicht: 552 Männer, Frauen und Kinder im Alter zwischen viereinhalb und 85 waren an den Start gegangen.

Die etwa 25 Kilometer lange Strecke führte durch das Altdorf Gessel an der Bahn entlang nach Syke und über die Lindhofhöhe zur Steimker Straße bis nach Clues, wo auf dem Hof Gerke Getränke und Eis angeboten wurden. Über die B6 hinweg führte der Weg am Schnepker Schlatt vorbei nach Schnepke, auf Nebenstraßen über Osterholz nach Okel und parallel zum Golfplatz zurück nach Barrien.

Dort sammelten sich aufgeregte Mädchen und Jungen an dem langen Tisch, auf dem Geschenke und zahlreiche Pokale lagen. Es ging um die ältesten und jüngsten Teilnehmer. Und weil die meisten von ihnen mit größeren Gruppen unterwegs waren, ging es auch um Preise, zumindest aber um Gratisgetränke für große Gruppen.

Manfred Nienaber machte es sehr spannend. Er bedankte sich beim Helferteam, dem er wieder ein Helferfest versprach, und erinnerte an die Sternfahrt von Barrien nach Syke zum Tag des Sports am nächsten Sonntag.

Jüngste Teilnehmerin war die viereinhalbjährige Lore Giesecke. Jüngster Junge war Niklas Gohdes, der im Juli fünf Jahre alt wird. Älteste Teilnehmerin waren erneut Gertrud Weßling mit 81 Jahren sowie Irmgard Willner und Loni Sündermann. Absolut ältester Teilnehmer war Werner Thiermann, der im Alter von 85 Jahren die Rundstrecke problemlos bewältigt hatte.

Der 76-jährige Horst Huenke kam nicht in diese Wertung, aber er war, wie in vielen Jahren zuvor mit dem Rad aus Bremen gekommen. Allerdings verzichtete er auf die Rundfahrt, denn schließlich musste er ja noch mit dem Rad zurück nach Haus.

Manfred Nienaber freute sich auch darüber, dass mehrere erwachsene Teilnehmer ihre Medaillen wieder bei ihm abgaben, als sie erfahren hatten, das diese nicht reichten. „Damit wenigstens alle Kinder eine bekommen“, hieß es dann.

Die größte Gruppe bei der TSV-Spartenwertung stellten die Fußballer mit 89 Teilnehmern vor der Gymnastiksparte und der Trimm- und Freizeit-Gruppe. Außerdem hatten sich zehn Gruppen angemeldet, die nicht dem TSV Barrien angehören. Die Reihenfolge hatte sich gegenüber 2015 kaum verändert. Birte Meyer hatte für die „Siemereiders“ erneut 57 Radfahrer zur Teilnahme bewogen. Das bedeutete die erfolgreiche Verteidigung des Wanderpokals vor den „Bültener Luftpumpen“ mit 33 Teilnehmern. Erstmals hatten Birgit und Wolfgang Cordes in der „Blumensiedlung“ für die Teilnahme getrommelt. Mit 25 Radlern belegten sie den dritten Platz.

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