Mediengruppe Kreiszeitung präsentiert: Yogazeit im Vorwerk mit Heike Mumm

Wenig Aufwand – viel Wohlgefühl

Syke – Unter dem Titel „Sonnengrüße unter freiem Himmel“ lädt die Mediengruppe Kreiszeitung zum Yoga ein. Kostenlos und unverbindlich. Für alle, die Lust auf Yoga im Grünen haben. Von Jung bis Alt, und vom Neuling bis zum Yoga-Profi. Insgesamt umfasst die Aktion sechs etwa einstündige Übungseinheiten an vier verschiedenen Tagen. Forum dafür ist der Park des Vorwerks.

Mit Yogalehrerin Heike Mumm hat die Mediengruppe Kreiszeitung eine ebenso erfahrene wie einfühlsame Trainerin gewinnen können. „Ich biete das an, von dem ich glaube, dass viele es gebrauchen können“, umschreibt sie die Inhalte dieser Aktion. „Es wird einen Übungstag für den Bereich Schulter und Nacken geben, einen Übungstag für den unteren Rücken, einen Tag für sportliches Yoga, wo man sich mal völlig auspowern kann, und einmal das genaue Gegenteil davon.“

Yogalehrerin Heike Mumm leitet die Angebote im Rahmen der Aktion Yogazeit der Mediengruppe Kreiszeitung. Sie findet: Yoga ist vielfältig, erfordert wenig Aufwand und bietet gleich drei Dinge auf einmal. „Dehnung, Koordinationstraining und Kräftigung, und als Sahnehäubchen Entspannung.“

Die einzelnen Übungen gestaltet Heike Mumm flexibel, sodass jeder Teilnehmer sie im Rahmen seiner Möglichkeiten ausführen kann. „Man muss kein besonderes Talent haben“, beruhigt sie. „Mir selbst ist Beweglichkeit auch nicht in die Wiege gelegt worden. Ich hab als Kind keinen Spagat machen können.“ Heute kann sie’s. Dank Yoga. „Und wenn man Beweglichkeit gewinnt, dann geht’s einem auch besser“, findet sie.

Dass sie mal Yogalehrerin werden würde, hätte sich Heike Mumm (Baujahr 1963) in jungen Jahren auch nicht vorstellen können. Sie hat einen Doktortitel in Naturwissenschaften, ist Biologin und Expertin für Meeres- und Gewässerkunde. In Schleswig-Holstein hatte sie ein Umweltschutzzentrum gegründet und geleitet. Zum Yoga ist sie in einer „beruflich anstrengenden Situation“ gekommen, erzählt sie. „Ich habe gemerkt, dass ich gar nicht mehr entspannen konnte. Da hat eine Freundin von mir privat einen Yogalehrer angeheuert und wir haben dann in einer kleinen Gruppe Yoga gemacht. Hinterher habe ich gemerkt: Hey! Irgendwie geht’s mir anders und besser als vorher. Da muss was dran sein. Ich fühlte mich viel ruhiger und gelassener.“

Für die meisten Menschen wäre die Geschichte an dieser Stelle vermutlich beendet: Man würde weiterhin mehr oder weniger regelmäßig Yoga machen, und fertig. Bei Heike Mumm war es anders. Bei ihr wurde Yoga mit der Zeit zur Herzenssache. Bis sie eines Tages selber Yogalehrerin wurde. 2011 hat sie ihre erste Ausbildung abgeschlossen und sich seitdem kontinuierlich weiter qualifiziert. „Angefangen habe ich mit Gesundheitsyoga beim DRK in Hamburg“, erzählt sie. „Das ist die Art von Yoga, die man zum Beispiel auch mit Senioren machen könnte.“ Aber das reichte ihr bald nicht mehr. Sie absolvierte eine weiter Ausbildung bei einem Yogalehrer und Sportmediziner.

Ihr Mann hat sich dann beruflich verändert, und daraus folgte für die Familie ein Umzug. Heute lebt Heike Mumm in Süstedt und arbeitet freiberuflich. Ihr naturwissenschaftlicher Hintergrund liefert dafür eines von mehreren Standbeinen. Ein anderes sind ihre Yogakurse. Und wenn sie mal grob überschlägt, wie viele davon sie inzwischen gegeben hat, sagt sie: „Ein paar Tausend Stunden sind da schon zusammengekommen.“

Warum ist Yoga eigentlich so beliebt? – Heike Mumms Augen blitzen schelmisch, und einen kleinen Moment zögert sie, ob sie’s sagen soll. „Weil man dabei so schöne bunte Hosen tragen kann. Deshalb machen ja auch so wenig Männer Yoga. Weil es für Männer keine bunten Hosen gibt.“ Aber dann ernsthaft: „Yoga ist etwas, wo man die Gesundheit in die eigene Hand nimmt. Außerdem ist Yoga so beliebt, weil man gleich drei Dinge auf einmal hat: Dehnung, Koordinationstraining und Kräftigung, und als Sahnehäubchen Entspannung – oder Innenschau, wer’s etwas yogisch-blumiger mag.“ Hinzu kommt: Yoga ist effektiv. „Man braucht nicht viel, eigentlich nichts, kann im eigenen Wohnzimmer üben. Ein Platz von 1 x 2 Metern reicht, sozusagen Bettvorlegergröße.“

Von Michael Walter

Rubriklistenbild: © Michael Walter

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Bin ich gegen Corona immun? Jetzt mit dem Corona-Antikörper-Selbsttest herausfinden

Bin ich gegen Corona immun? Jetzt mit dem Corona-Antikörper-Selbsttest herausfinden

Die lustigsten Grimassen der Kanzlerin und Kanzlerkandidaten

Die lustigsten Grimassen der Kanzlerin und Kanzlerkandidaten

Leckeres Essen zu einem Rabatt: Sparen Sie 50 Prozent auf Ihre Bestellung bei Bofrost

Leckeres Essen zu einem Rabatt: Sparen Sie 50 Prozent auf Ihre Bestellung bei Bofrost

waipu.tv feiert Geburtstag: Sichern Sie sich jetzt das Sonderangebot mit Netflix inklusive!

waipu.tv feiert Geburtstag: Sichern Sie sich jetzt das Sonderangebot mit Netflix inklusive!

Meistgelesene Artikel

Daniel Nickel eröffnet neue Orthopädie-Praxis an der Syker Hauptstraße

Daniel Nickel eröffnet neue Orthopädie-Praxis an der Syker Hauptstraße

Daniel Nickel eröffnet neue Orthopädie-Praxis an der Syker Hauptstraße
Famila-Neubau in Leeste: Eröffnung im November realistisch

Famila-Neubau in Leeste: Eröffnung im November realistisch

Famila-Neubau in Leeste: Eröffnung im November realistisch
Mutwillige Verschmutzung im Freibad Bruchhausen-Vilsen sorgt für 30000 Euro Schaden

Mutwillige Verschmutzung im Freibad Bruchhausen-Vilsen sorgt für 30000 Euro Schaden

Mutwillige Verschmutzung im Freibad Bruchhausen-Vilsen sorgt für 30000 Euro Schaden
Der Zapfhahn ist zu; „Stührings Gasthof“ steht zum Verkauf

Der Zapfhahn ist zu; „Stührings Gasthof“ steht zum Verkauf

Der Zapfhahn ist zu; „Stührings Gasthof“ steht zum Verkauf

Kommentare