Die Rot-Kreuz-Villa

DRK weiht neue Kreisgeschäftsstelle in Syke ein

Hoher Besuch zur Einweihung. Nicht nur (v.l.) Kreisverbandspräsident Horst Wiesch, Landesverbandspräsident Hans Hartmann und Kreisverbands-Geschäftsführerin Ulrike Hirth-Schiller erschienen zum Fest. Auch Landrat Cord Bockhop überbrachte seine Glückwünsche und ein Präsent. Foto: Heinfried Husmann
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Hoher Besuch zur Einweihung. Nicht nur (v.l.) Kreisverbandspräsident Horst Wiesch, Landesverbandspräsident Hans Hartmann und Kreisverbands-Geschäftsführerin Ulrike Hirth-Schiller erschienen zum Fest. Auch Landrat Cord Bockhop überbrachte seine Glückwünsche und ein Präsent.

Syke - Von Luka Spahr. „Es ist ein wundervolles Omen, seine Arbeitsstelle in der Herrlichkeit aufzusuchen.“ Mit diesen Worten hat am Freitagvormittag ein freudestrahlender Hans Hartmann die neue Kreisgeschäftsstelle des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) an der Herrlichkeit 30 in Syke eröffnet. Der Präsident des niedersächsischen DRK-Landesverbandes war nur einer von zahlreichen Gratulanten im überfüllten Empfangsbereich des neuen Gebäudes. Neben ihm und dem Vorstand des Diepholzer Kreisverbandes waren auch zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft sowie am Bau Beteiligte zur feierlichen Eröffnung eingeladen.

Wiedereröffnung muss man eigentlich fast sagen. Lediglich der hintere Teil des Gebäudes wurde nach einem Entwurf des Bruchhausen-Vilsener Architektur-Büros „Das Syndikat“, genauer des Architekten Martin Heller, errichtet. Der vordere Teil, eine alte Villa, in der damals das Immobilienbüro der hiesigen Sparkasse saß, wurde aufwendig saniert. „Das Gebäude ist schöner geworden, als ich es mir vorgestellt hatte“, sagte der zufriedene Architekt.

Hinter dem modernen und mit einem Sitzmöbel in Rot-Kreuz-Form auch durchaus gemütlichen Empfangsraum erstrecken sich auf zwei Etagen die Büros der fast 30 Angestellten der Geschäftsstelle. Weiß strahlende Wände werde immer wieder durch rote Farbtupfer im Stil des DRK kontrastiert. So auch auf der großen Terrasse, die sich im hinteren Teil des Gebäudes an das Büro der Geschäftsführerin des Kreisverbandes anschließt. Ein rotes Kreuz ist in die Überdachung des Außenbereichs eingelassen und gibt den Blick auf den Himmel frei (siehe Foto).

Die Geschäftsführerin des DRK-Kreisverbandes, Ulrike Hirth-Schiller, hielt sich bei ihrer Eröffnungsrede im Vergleich zu den anderen Rednern eher kurz. Sie sei schon ein „bisschen stolz“ gab sie zu, bevor sie zu einem Rundgang durch das Haus einlud.

Wenn es nach Landesverbands-Präsident Hans Hartmann geht, kann sie das auch sein. Er hob die Bedeutung der fünf Rettungswachen im Landkreis hervor und lobte vor allem die neue in Leeste als „Vorzeigemodell“.

In ihren Reden berichteten DRK-Kreisverbandspräsident Horst Wiesch und Architekt Martin Heller von ihren ersten Gesprächen im Juli 2015, dem Bauauftrag im Februar 2016, der Vertragsunterzeichnung mit dem Bauunternehmen Mittendorf aus Dinklage im Juni 2017 sowie dem Baubeginn im Oktober 2017. Mit knapp über einem Jahr Bauzeit habe sich die Firma Mittendorf nicht nur an den Zeitrahmen gehalten, sie habe auch die veranschlagten Kosten nicht gesprengt, lobte Wiesch.

Auch Landrat Cord Bockhop zeigte sich begeistert von der neuen Geschäftsstelle und hob die Bedeutung des DRK hervor. Es gebe „nur noch wenige Organisationen, auf die wir zurückgreifen können, wenn wir Hilfe brauchen“, so Bockhop. Die Rotkreuzler seien hier eine „Stütze“ der Gesellschaft. Eine ziemlich alte Stütze, muss man dazu sagen. Vor rund 150 Jahren wurde die Organisation gegründet, für die heute im Landkreis Diepholz über 1 000 Mitarbeiter tätig sind. Wie passend, dass die alte Villa, in der die Geschäftsstelle nun zu finden ist, vermutlich ebenso alt ist.

Drei Fragen an Ulrike Hirth-Schiller

Ändert sich durch den Neubau auch etwas für die Mitarbeiter?

Ja, sie haben alle mehr Platz. Wir haben es endlich so, dass jeder Mitarbeiter wirklich einen festen Arbeitsplatz hat. Wir sitzen jetzt maximal zu zweit in einem Büro und nicht mehr wie früher zum Teil zu fünft. Auch die Abläufe werden entspannter, weil wir mehr Raum haben.

Befinden sich nach der neuen Rettungswache in Leeste und der neuen Kreisgeschäftsstelle weitere Projekte in Planung?

Nein, im Moment nicht. Es waren Neubauten, die dringend notwendig waren und wo auch ein Investitionsstau bestand. Damit sind wir jetzt aber erst mal wieder gut aufgestellt für die Zukunft.

Gibt es durch den Neubau veränderte Strukturen bei Ihnen im Haus?

Nein, es bleibt alles beim Alten. Bei uns war es eher so rum: Unsere neue Struktur war vorher fertig und die Räume und der Bau spiegeln das jetzt wider. Aber sonst ändert sich nichts. Keine Revolution.

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