Jahnke jetzt „Past Präsident“

Hans-Olaf Schröder ist neuer Lions-Präsident

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„Past President“ Peter Jahnke (links) gratuliert seinem Nachfolger Hans-Olaf Schröder.

Syke - Von Heiner Büntemeyer. Hans-Olaf Schröder ist neuer Präsident des Lions-Club Syke. Ein Jahr lang war er erster Vizepräsident und damit designierter Nachfolger von Peter Jahnke, der jetzt den Titel „Past Präsident“ trägt und für die Öffentlichkeitsarbeit die Verantwortung trägt. Jetzt übergab er in der Brasserie „Panorama“ am Golfplatz in Okel seinem Nachfolger die Clubführung.

Als Vizepräsident habe Schröder schon ein Jahr lang Einblicke in die jetzt vor ihm liegende Arbeit bekommen, erklärte der 55-Jährige. Er habe dieses Amt jetzt übernommen, weil er mit seiner Baumschule in Thedinghausen einen inzwischen gut organisierten Betrieb führt. Ihm sei diese Präsidentschaft vor einigen Jahren schon einmal angeboten worden, doch habe er aus beruflichen Gründen abgelehnt.

Inzwischen habe Schröder auch ein Programm für seine Amtszeit vorbereitet, „allerdings bisher nur im Kopf“, wie er einschränkt. Vieles sei witterungsabhängig, und das gelte sowohl für die geplanten „Activities“ als auch für seine verfügbare Zeit als Inhaber einer Baumschule. „Aber wir haben ja noch einen Past-Präsidenten und einen Past-Past-Präsidenten“, beruhigt er. Der Präsident müsse nicht alles selbst machen. Seine wichtigste Aufgabe sehe er darin, die Tätigkeiten der mit den „Activities“ beschäftigten Mitglieder zu koordinieren.

Viele der geplanten „Activities“ sind Fortsetzungen und Wiederholungen. Fortgesetzt werden die Zahngold-Sammlungen; Veranstaltungen wie Entenrennen, Golfturnier, Adventskalender und der Glühweinausschank bei den Weihnachtlichen Kulturtagen werden wiederholt. Gesucht würden immer wieder neue Ideen, um Gelder für den Club einzunehmen. „Wer eine Idee hat, kann sie auch umsetzen und wird dabei von Mitgliedern unterstützt, weil wir Teamplayer sind“, wirbt Schröder.

Der Club unterstützt auch „Sternenfahrten“

Wie Peter Jahnke berichtet, konnte in seiner Amtszeit als herausragendes Projekt das Piratenschiff auf dem Edgar-Deichmann-Platz aufgestellt werden. Die Kosten dafür wurden vor etwa einem Jahr beim Entenrennen auf der Hache eingebracht. Auch die Syker Tafel erhielt Geld, um den Kauf eines Fahrzeugs zu ermöglichen.

Darüber hinaus unterstützt der Lions-Club Syke regelmäßig Projekte, die eher „auf dem kurzen Dienstweg“ entschieden werden. Dazu zählen die „Sternenfahrten“, durch die sterbenskranken Menschen noch ein letzter, sonst unerfüllbarer, Wunsch erfüllt wird. Darüber hinaus die finanzielle Ausstattung des „Schüler-Coachings“ an der Syker Lindhofschule.

Dazu zählen auch die Hilfen für unverschuldet in Not geratene Familien. „Wir gehen davon aus, dass es in diesem Bereich noch sehr viel mehr Familien gibt, die sich nicht trauen, uns um Hilfe zu bitten“, vermutet Jahnke. Daher würde der Lions-Club sich freuen, wenn die Stadtverwaltung und die Kirchen auf diese unbürokratische Unterstützung hinweisen würden.

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