Wassereinschlüsse in der Gehwegpflasterung drücken Steine hoch

Stolperfalle Hauptstraße

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Der Frost der vergangenen Zeit hat dem Gehweh-Pflaster an der Hauptstraße arg zugesetzt. Im gesamten Straßenverlauf ragen immer wieder lose Steine deutlich hervor und stellen vor allem für ältere Passanten eine Gefahr dar.

Syke - Von Frank Jaursch. Der Wille, so heißt es, versetzt Berge. Der Syker Frost versetzt Steine. Nachdem der Schnee der vergangenen Tage verschwunden ist, sind an der Hauptstraße deutliche Schäden offenkundig geworden. Das Gehweg-Pflaster präsentiert sich auf der gesamten Straßenlänge nicht mehr als topfebene Flaniermeile, sondern vielfach als gefährliche Stolperfalle.

Wie viel Kraft das Wasser haben kann, wird auf unterschiedliche Weise sicht- und hörbar: An einigen Stellen ist lediglich das Fugenmaterial weggespült worden, die roten Pflastersteine klackern unterm Schuh deutlich vernehmbar aneinander. Andernorts hat das Wasser noch nachhaltigere Arbeit geleistet: Weil es offenbar nicht richtig abfließen konnte, drückte es beim Frost die Pflastersteine nach oben – zum Teil mehr als einen Zentimeter hoch.

Wer diese Verwerfungen sieht, ist dabei sogar noch gut dran: So mancher Beinahe-Sturz hat sich etwa bereits an dem Bereich beim Übergang von der Schloßweide ereignet.

Dringender Handlungsbedarf also für den Bauhof. Der hat gestern Vormittag die Schadstellen ausfindig gemacht und Warnschilder aufgestellt. Mehr, so betont Bauamtsleiter Timo Fleckenstein, können die Mitarbeiter derzeit einfach nicht machen: „Der Boden ist noch gefroren, daher ist eine Reparatur der Stellen noch nicht möglich“, so Fleckenstein.

Doch wenn die Temperaturen auch nachts über dem Gefrierpunkt bleiben, könnte in der kommenden Woche mit den Reparaturarbeiten begonnen werden. „Wir werden die schadhaften Stellen neu einsetzen, ausfugen und dann mit dem Rüttler planieren, danach erneut ausfugen“, umschreibt der Fachbereichsleiter die anstehenden Tätigkeiten. So soll die Gefahr des Wassereintrages und der daraus resultierenden erneuten Verwerfung bei Frost minimiert werden.

Schon in den vergangenen Jahren gab es immer wieder Probleme mit dem Gehwegpflaster, allerdings vor allem im Bereich der stark belasteten Einfahrten. Die über die ganze Hauptstraße verteilten Schäden allerdings haben schon eine neue Qualität.

Normal ist das nicht, erklärt Fleckenstein. „Sonst hätten wir das ja überall.“ Da müsse in den kommenden Wochen genau hingeschaut werden, woran es liegen könnte.

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