Jonny Glut lässt Shantys und mehr erklingen

Sonntag in der Wolfsschlucht: Waldwaterkantry

+
Kathrin Wilken (l.), Ilsemarie Hische und Thomas Kuchem von der Syker Stadtverwaltung freuen sich auf das Konzert in der Wolfsschlucht.

Syke - Von Frank Jaursch. „Waterkantry“ nennt Jonny Glut seinen Musikstil. Und tatsächlich umschreibt diese Wortschöpfung aus Waterkant und Country seine Art, Musik zu machen, recht gut. Am Sonntagnachmittag können sich die Besucher der Wolfsschlucht einen Eindruck von den Fähigkeiten Gluts als Entertainer und Musiker machen.

Ab 15 Uhr steht der gebürtige Hamburger, den einst die Ausbildung zum Segelmacher nach Bremen verschlug, auf der Freilichtbühne. Und zwar nicht allein: Gleich doppelte Verstärkung wird für die musikalische Unterstützung sorgen.

Zum einen ist da die Akkordeonistin Gisela Fischer, die als Mitglied der Kinkenband zwischen 2012 und 1014 an der Seite von Jonny Glut spielte. Und zum anderen die siebenköpfige Shanty-Gruppe Loggers Men aus Bremen-Vegesack. Die Formation hat sich der originalgetreuen Interpretation von Shanties und Forbitters der Seeleute auf den historischen Segelschiffen des 17. bis 19. Jahrhunderts verschrieben.

Jonny Glut

Jonny Glut – oder Hubert Jebens, wie er eigentlich heißt – kam eigentlich eher aus der Not heraus zur Musik: „Er trug gern Gedichte vor, aber die Botschaft kam nicht so recht an“, berichtet Kathrin Wilken von Kunst & Kultur. Erst als er seine Texte in Melodien verpackte, hörten die Menschen ihm zu. Bis heute. Was auch daran liegen könnte, dass der 67-Jährige rund um seine Songs gerne mal die eine oder andere hanebüchene Story zum Besten gibt.

„Ein kunterbunter Nachmittag“ also wartet auf die Besucher der Wolfsschlucht, ist sich Wilken sicher. „Jonny Glut ist sehr unterhaltsam, er packt die Leute.“ Und zwar die ganz Jungen und ganz Alten gleichermaßen.

Gemeinsam aufgetreten sind sie schon, „im Wald waren sie aber noch nie zusammen“, so Wilken. Das „Waldwaterkantry“-Musikerlebnis soll dabei wieder weitestgehend „unplugged“ sein: Wie immer, wenn es Musik in der Wolfsschlucht gibt, versuchen die Organisatoren, so weit wie möglich auf Technik zu verzichten. „So wirken das Wald-Erlebnis und die Bühne für sich“, sagt Kathrin Wilken.

Der Eintritt ist kostenlos, die Stadt freut sich aber immer über Spenden, die künftigen Veranstaltungen zugutekommen. Schon traditionell sind die Besucher aufgerufen, Picknickdecken mitzubringen. Für Stühle und Bänke sowie für kalte Getränke ist gesorgt.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Terroranschlag in Barcelona mit vielen Toten

Terroranschlag in Barcelona mit vielen Toten

IGS Rotenburg ist Partnerschule des DFB

IGS Rotenburg ist Partnerschule des DFB

Bilder: Tote und viele Verletzte nach Terrorattacke in Barcelona

Bilder: Tote und viele Verletzte nach Terrorattacke in Barcelona

Übung des Ortsvereins Bassum und des Technischen Hilfswerks

Übung des Ortsvereins Bassum und des Technischen Hilfswerks

Meistgelesene Artikel

Wetterexperte zum Ballon-Fahrer-Festival: „Wind ist unser Hauptfeind“

Wetterexperte zum Ballon-Fahrer-Festival: „Wind ist unser Hauptfeind“

Gemeinsame Fahrrad-Tour: Ist Diepholzerin die Neue von Leonardo DiCaprio?

Gemeinsame Fahrrad-Tour: Ist Diepholzerin die Neue von Leonardo DiCaprio?

18 THW-Helfer aus Syke und Bassum proben den Ernstfall

18 THW-Helfer aus Syke und Bassum proben den Ernstfall

In Schwarme kann jeder Filmstar werden

In Schwarme kann jeder Filmstar werden

Kommentare