Vorbereitungen für 40. Rosenschau in Wachendorf laufen

Symbol der Liebe

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Über 100 verschiedene Rosenarten gibt es am nächsten Wochenende auf der Rosenschau in Wachendorf zu sehen – und zu riechen.

Wachendorf - Von Michael Walter. Wenn ein kleiner Ort mit nicht einmal 500 Einwohnern einmal im Jahr zwei Tage lang jeweils mehrere Tausend Besucher anlockt, dürfen sich die dafür Verantwortlichen darauf ruhig etwas einbilden. Elke und Timo Wolters tun das nicht. Doch mit der Rosenschau ist ihnen genau das gelungen.

Am 13. und 14. Juni wird ihr Garten- und Landschaftsbaubetrieb von jeweils 10 bis 18 Uhr zum 40. Mal Besucher aus ganz Nordwestdeutschland anziehen. Auf rund 20000m² Fläche gibt es auf dem Ausstellungsgelände am Hilgenberg über 100 verschiedene Rosensorten zu sehen. In vielen Farben und zum Teil mit betörenden Düften. Dazu Stauden und viele anderen Gartengehölze sowie Garten-Accessoires.

Antike Sagen beschreiben die Entstehung der Rose als Überbleibsel der Morgenröte auf der Erde. In China ist sie seit fast 5000 Jahren als Kulturpflanze nachgewiesen. Die Pharaonen hatten sie gezüchtet, die alten Griechen, die Kelten und die Germanen. Vermutlich im Perserreich hat man zum ersten Mal herausgefunden, wie man Rosenöl als Grundsubstanz für Parfüms gewinnt. Und seit dem Altertum gilt die Rose fast überall als und des Schmerzes.

Zugegeben: In dieser Aufzählung wirkt Wachendorf zunächst vielleicht ein bisschen deplatziert. Doch der kleine, beschauliche Syker Ortsteil ist durch diese Ausstellung überregional ein Begriff unter privaten Rosenzüchtern. Elke und Timo Wolters führen in ihrem Betrieb damit fort, was ihre Vorgänger vor langer Zeit begonnen haben.

„Das Highlight sind in diesem Jahr die nur einmal blühenden Ramblerrosen“, sagt Elke Wolters. „Aufgrund des kalten Frühjahrs sind sie erst jetzt aufgeblüht und zeigen ihre schönsten Blüten.“

Im Begleitprogramm haben die Veranstalter einige Fachvorträge verankert: Um das Thema Teichbehandlung und Wasseranalyse geht es am Samstag um 14Uhr. Dieser Vortrag wird Sonntag um 11 Uhr wiederholt. Die richtige Rosenpflege steht am Samstag um 16 Uhr sowie am Sonntag um 14 und 16 Uhr im Mittelpunkt. Sonntag um 17 Uhr geht es um organische Düngung.

Im Rahmenprogramm treten am Sonntag um 13 Uhr die Marching Brass Band Wachendorf sowie um 15 Uhr der Landfrauenchor auf. Kunsthandwerker und Hobbykünstler zeigen am Sonntag Keramik, Holzarbeiten, Schmuck, Fotokunst und Bilder. Direktvermarkter bieten Honig, Likör und Marmeladen zum Kauf an. Darüber hinaus gibt es Essen und Getränke und einen Spielplatz für Kinder.

Übrigens: Rein botanisch haben Rosen entgegen allen Darstellungen in Gedichten gar keine Dornen – sondern Stacheln.

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