Syker Wirtschaftsstipendium

Voran auf dem persönlichen Weg

Jaqueline Paschke (r.) ist die Gewinnerin des zweiten Syker Wirtschaftsstipendiums. Ihr gratulieren (von links) Wirtschaftsförderer Thomas Kuchem, Coach Gabriele Wichert und Arbeitgeber Michael Maas. Foto: Jantje Ehlers

Syke - Von Michael Walter. Jaqueline Paschke ist die Gewinnerin des zweiten Syker Wirtschaftsstipendiums. Das gab die Stadtverwaltung im Rahmen eines Pressegesprächs bekannt. Die 24-Jährige kommt damit in den Genuss eines fünftägigen Führungskräfteseminars im Wert von rund 2700 Euro.

Zum zweiten Mal hatte die Syker Wirtschaftsförderung in Kooperation mit Unternehmensberaterin und Coach Gabriele Wichert dieses Stipendium ausgelobt. Beworben hatten sich acht Kandidaten aus verschiedenen Branchen. „Darunter Handel, Dienstleistungen und der medizinische Bereich“, so Wirtschaftsförderer und Erster Stadtrat Thomas Kuchem. Das Stipendium wurde im Losverfahren vergeben.

„Ich wusste davon gar nichts“, sagt Jaqueline Paschke. Tatsächlich hatte ihr Chef für sie die Bewerbungsunterlagen eingereicht. Jaqueline Paschke arbeitet als Handelskauffrau im Modehaus Maas in Bassum und soll im Sommer den Standort Syke als Filialleiterin übernehmen.

„Eine Mitarbeiterin hatte mich auf dieses Stipendium angesprochen“, sagt Paschkes Chef Michael Maas. Und er habe dabei sofort an sie gedacht. Denn Jaqueline Paschke ist ein Eigengewächs im Hause Maas. „Und es gibt nichts Besseres für eine Führungskraft aus den eigenen Reihen als solch ein Intensivseminar“, ist er überzeugt.

Am 27. Februar geht es los. Thema: Herausforderung und Veränderung. Coach Gabriele Wichert geht es dabei um Dinge wie Rollenverständnis und Beziehungsmanagement im Geschäft, den Umgang mit Kunden und Mitarbeitern oder Kommunikationstechniken und aktives Zuhören. „Man muss als Unternehmen offen für so etwas sein“, findet Maas. Fragen wie „Was soll ich damit?“ oder „Was bringt mir das, jemanden zu so einem Seminar zu schicken?“ hält er für fehl am Platze. Die Mitarbeiter würden sich dabei persönlich weiterentwickeln.

Gabriele Wichert bestätigt ihn. „Messbar als Umsatzplus ist so was nicht. Aber Jeder wird ein Stück auf seinem persönlichen Weg weiterkommen. Der eine 50 Meter, der andere 100.“

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