Frank Rahm will der Stadt zu mehr Leben verhelfen

Visionen für Syke: Von Winterzauber bis Weinfest

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Frank Rahm (l.) möchte neue Events in Syke etablieren – und vergangene Highlights wieder aufleben lassen. Ein Vorhaben, bei dem er Unterstützung und Glück gut gebrauchen kann. Sykes Bürgermeisterin Suse Laue und Erster Stadtrat Thomas Kuchem zeigen schon mal, dass die Stadt auf Rahms Seite ist.

Syke - Von Frank Jaursch. „Syke schläft ein.“ Frank Rahm hält mit seiner Meinung über das Partyleben in seiner Heimatstadt nicht hinter dem Berg. Er erinnert sich an vergangenen Glanz, als Events noch nicht Events hießen, und blickt mit Interesse auf das, was in benachbarten Kommunen auf die Beine gestellt wird.

Rahm sagt: „Das können wir hier auch.“ Den Beweis dafür möchte er selbst antreten. Aus diesem Grund hat er jetzt die Agentur „SykeEvent“ gegründet.

Die Organisation von Veranstaltungen ist dem 49-Jährigen nicht fremd: Jahrelang hat er für den Schützenverein für musikalische Highlights auf dem Schützenfest gesorgt, seit 2016 ist er einer der Köpfe hinter der Syker Wiesn.

Im Gespräch mit der Kreiszeitung wird schnell deutlich: An Ideen und Visionen mangelt es Rahm nicht. Der Ur-Syker („Ich hab richtig Bock, hier was zu machen“) sprudelt förmlich über vor Einfällen. Einiges davon, so seine Vorstellung, soll bereits in diesem Jahr umgesetzt werden.

Weihnachtsmarkt über mehrere Wochen

Zum Beispiel der „Winterzauber“, ein Weihnachtsmarkt, der über mehrere Wochen laufen soll. Rahms Idee: Im Innenhof des Kreishauses könnte man eine kleine Budenstadt aufbauen, die an den Adventswochenenden jeweils von Donnerstag bis Sonntag geöffnet hat. Rahm denkt dabei an „15 Buden, von denen acht in jeder Woche neu besetzt werden“. Das brächte Abwechslung für die Besucher und reduzierte den Aufwand für die Verkäufer.

Zudem soll es eine Bühne geben, auf der unterschiedlichste Künstler auftreten könnten. Mit dem Landkreis befinde er sich bereits in Gesprächen, so Rahm, der noch eine Reihe weiterer Highlights für diesen Weihnachtsmarkt im Köcher hat.

Mit großem Interesse verfolgt er die Angebote in Weyhe oder auch in Bassum. „Was Oliver Launer da in Bassum macht, ist toll, wirklich mutig“, sagt Rahm anerkennend in Richtung des Bassumer Konzertveranstalters. „Ich glaube, dass auch Syker darauf Lust hätten.“

Kompetenzen sollen gebündelt werden

Mit seiner Agentur will er ein Dach für derartige Veranstaltungen bilden und die Bereiche Catering, Security und Künstlervermittlung bündeln. „Das muss man natürlich erst mal in Gang bringen.“ Ähnlich wie andere Events. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Weinfest im Amtsgarten – oder einem Schlemmerabend im Europagarten? „Schritt für Schritt“ möchte er seine Ideen umsetzen, Freunde und Sponsoren gewinnen.

Und irgendwann, am Horizont, hat Frank Rahm noch ein ganz besonderes Ziel. „Wieso sollte man nicht irgendwann die Summer-Dream-Party wieder aufleben lassen?“

Unterstützung soll, soweit möglich, dabei auch aus dem Rathaus kommen. „Das sind sehr interessante Pläne“, findet Bürgermeisterin Suse Laue, die alles für „sehr begrüßenswert“ hält, was Syke noch ein bisschen lebenswerter macht. Laue betont: „Was Frank Rahm vorhat, könnte eine wunderbare Ergänzung für Syke sein.“ Sie sagte ihm bereits Hilfe zu, etwa bei verkehrsbehördlichen Anordnungen. „Da werden wir ihm sicher keine Steine in den Weg legen.“

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