Spaß zu Wasser und zu Land

Viele Besucher beim Sommerfest des Freibadvereins

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Die Wasserrutsche im Syker Freibad hatte gestern Besuch bekommen: Für sein Sommerfest hatte sich der Freibadverein diesen aufblasbaren „großen Bruder“ aus Weyhe geliehen.

Syke - Von Heiner Büntemeyer. Kaum einen passenderen Termin hätte der Freibadverein für sein Sommerfest wählen können, denn das Wetter passte. Zwar wehte Sonntag zwischendurch eine kühle Brise über das Gelände, aber die Sonne schien, und das 22 Grad warme Wasser lockte viele Gäste ins Bad.

Vor allem die knallgelbe Riesenrutsche hatte es den Kindern angetan. Wer sich über die Leiter nach oben gekämpft hatte, rauschte mit Genuss ins Schwimmerbecken. Wer nicht schwimmen konnte, nutzte die Kinderrutsche. Aber auch an Land gab es für die Kinder einiges zu tun. Zu Beginn des Festes hatte Hermann Karnebogen von der Avacon dem Freibadverein offiziell die bunten Matsch-Tische übergeben und den Kindern viel Freude daran gewünscht. Sie kannten die Anlage allerdings schon, denn bereits seit Anfang Juni spielen sie damit.

Sonnensegel über dem Kinderplanschbecken

Über dem Kinderplanschbecken spannt sich jetzt ein Sonnensegel, und die Mülltonnen sollten auch eine neue Ansicht erhalten. Dazu hatten Schüler der Berufsschule alle zehn Tonnen weiß grundiert, aber die Grundierung war teilweise wieder abgeplatzt. Trotzdem wurden wenigstens einige Tonnen bemalt. Der siebenjährige Jamal hatte Anna Hammer, die diese Aktion leitete, seinen Entwurf gezeigt: Ein Segelboot und eine große rote Fläche. „Da geht die Sonne unter“, erzählte er.

Über dem Platz schwebten auch große Seifenblasen und überall lagerten Eltern, die ihren Kindern beim Spielen und Baden zuschauten oder auf der Wolldecke ihr Picknick ausgebreitet hatten. Viele der Badegäste waren erkennbar ausländische Mitbürger mit ihren Familien. „Das ist hier so bei uns“, so Vorstandsmitglied Helga Rehme. Sie freut sich, dass der Verein mit diesem Freibad einen wichtigen Integrationsbeitrag leiste. Sie liebt das Freibad und nutzte in diesem Jahr das Frühschwimmen.

Bad bleibt bis in den September hinein geöffnet

„Sie glauben gar nicht, wie herrlich es hier früh morgens um 7.30 Uhr im 22 Grad warmen Wasser ist. Das sollten viel mehr Besucher nutzen“.

Sonntag war sie mit dem Besuch sehr zufrieden. Aber insgesamt hätte sich der Verein für die bisherige Saison mehr Besucher gewünscht. „Doch dazu hätte das Wetter besser sein müssen“, meint Dieter Rehme. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Auf jeden Fall wird das Bad bis in den September hinein geöffnet bleiben und erst geschlossen, wenn das Wetter „richtig schlecht“ wird.

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