Unterricht nach Noten für 4 229 Schüler 

Kreismusikschule braucht Räume in Syke

Landkreis Diepholz - Von Anke Seidel. Das ist Bildungsarbeit nach Noten: 4 229 Schüler lernen in Kooperationsprojekten der Kreismusikschule, ein Instrument zu spielen – 2 458 davon direkt im sogenannten Kernunterricht. Diese Zahlen nannte Musikschuldirektor Uwe Wegert im Betriebsausschuss im Kindermuseum Syke. Vier von ihnen – die Querflöten-Schüler Noah, Carolin und Amelia sowie die Fagott-Spielerin Helena – präsentierten mit ihrem Musikschullehrer Sebastian Lauckner ein kleines Konzert.

Im Mittelpunkt der Beratungen: die Raum-Situation an den vier Haupt-Standorten der Kreismusikschule in Syke, Stuhr, Sulingen und Diepholz. Völlig erschöpft sind die räumlichen Kapazitäten am Gymnasium Syke. Die Ausschussmitglieder erkannten Handlungsbedarf. Einmütig, so stellte Vorsitzender Jürgen Timm (FDP) am Ende fest, stehen sie hinter einer Raumkonzept-Planung. Uwe Wegert soll sie erarbeiten. Er hatte zuvor den Status quo erläutert.

In der Münte in Diepholz residiert die Kreismusikschule in den beiden oberen Stockwerken. „Das wird auch so bleiben“, so Wegert. 469 Schüler in Kooperationen und 190 Schüler im Kernunterricht betreut der kreiseigene Bildungsbetrieb in Diepholz. In der Münte stehen sechs Unterrichtsräume zur Verfügung – und damit ausreichend Platz, hieß es.

Kein zentraler Standort

In Sulingen betreut die Kreismusikschule ihre Klienten im Konstabelhaus, in dem vier Unterrichtsräume zur Verfügung stehen – zurzeit ebenfalls ausreichend Platz, stellte Wegert klar. 379 Schüler in Kooperationen und 308 im Kernunterricht sind es in Sulingen.

In Stuhr schult sie 543, davon 372 im Kernunterricht. Das Domizil an der Gartenstraße hat neun Unterrichtsräume. Sie reichen aus, so Wegert.

Völlig anders dagegen die Situation in der Gemeinde Weyhe, wo 710 Schüler in Kooperationen (313 im Kern-Unterricht) musikalisch betreut werden: „Dort sind wir an allen Schulen vertreten“, so der Musikschuldirektor. Einen zentralen Standort gibt es nicht, was Jürgen Borchers von der SPD kritisch hinterfragte.

Zusätzlicher Raumbedarf ist notwendig

Hauptstandort mit 1 003 in Kooperations- und 723 Kern-unterrichtsschülern der Kreismusikschule ist Syke: Am Gymnasium nutzt der kreiseigene Bildungsbetrieb neun Räume. „Die Auslastungsgrenze der räumlichen Nutzung ist erreicht. Zusätzlicher Raumbedarf ist notwendig“, betonte der Musikschuldirektor.

Er soll in der nächsten Betriebsausschusssitzung Lösungsvorschläge vorstellen.

Den Wirtschaftsplan 2018 stellte der kaufmännische Leiter Siegmar Peukert vor – einmütig verabschiedete der Ausschuss dieses Konzept.

Rubriklistenbild: © dpa-avis

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