Sehr gut besucht

27. Barrier Hobbymarkt: Der Trend geht zum Holz

Der Trend geht wieder zum Holz. So wie an diesem Stand, an dem es Dekorationen für die Weihnachtszeit zu erwerben gab. - Foto: hu

Barrien - Von Heiner Büntemeyer. Zum 27. Mal ist am Sonntag in der Grundschule Barrien der Hobbymarkt veranstaltet worden, dessen Erlös zwischen der Grundschule und dem DRK-Seniorenheim Barrien geteilt wird. Gemessen an der Zahl der Besucher können sich beide Institutionen auf einen nennenswerten Geldbetrag freuen. Die meisten Aussteller zeigten sich mit dem Ergebnis des Marktes sehr zufrieden.

Ortsbürgermeister Manfred Nienaber eröffnete die Ausstellung und sprach den DRK-Frauen sowie dem Organisator Hermann Nutsch für ihr Engagement seinen Dank aus. Auch Helene Rosenko, die amtierende Schulleiterin, besuchte den Markt, um sich schon im Voraus für die Geldspende zu bedanken.

Schließlich meldete sich auch Schirmherr Walter Huntemann zu Wort. Er habe diese Ausstellung von Beginn an verfolgt. In den vergangenen 25 Jahren hätten sich immer wieder Trends verändert, meinte er und erinnerte an die „Window-Colours“, die aus der Hobbykunst inzwischen fast verschwunden sind. „Der Trend geht wieder zum Holz“, erklärte er.

Davon konnten sich auch die Besucher überzeugen, denn unter den mehr als 50 Ausstellern waren mehrere Holzkünstler. Zu ihnen zählte Holzschnitzer Erwin Holoch, der, während er mit Besuchern klönte, eine kleine Figur aus Lindenholz schnitzte. Als er sie auf den Tisch stellte, war unter seinen geschickten Händen ein kleiner Elefant entstanden. Zu den treuen Ausstellern zählt Werner Neumann, der sein Angebot um stilisierte Weihnachtsbäume erweitert hat, die er in unterschiedlichen Größen, mit Fuß oder mit Erdspießen versehen, anbot.

Der DRK-Ortsverein Barrien verkaufte in der Cafeteria nicht nur Kuchen und Torten, sondern im Obergeschoss auch selbst Gestricktes sowie Tischdecken, Kissenbezüge und andere Textilien.

Auch Schüler mischen mit

Einen Stand hatte die Klasse 4a aufgebaut. Die Kinder verkauften unter Aufsicht ihrer Klassenlehrerin Petra Gehrke-Schmidt Konstruktionen zum Aufhängen von Meisenringen sowie Sandbilder mit Muscheln vom Strand von Wangerooge, wohin sie eine Klassenfahrt geführt hatte. Kinder der anderen vierten Klassen hatten sich freiwillig gemeldet, um für den Grundschul-Förderverein Bücher zu verkaufen.

Nebenan war der „Lahausen-Treff“ entstanden. Dort strickte Cordula Kuppe Rüschelschals, Janina Jödecke verkaufte selbst gefaltete Fröbelsterne und Volker Jödecke bewies seine ruhige Hand und viel Geduld beim Aussägen von Motiven aus Münzen. Sie stellten, ebenso wie Miriam Gesell mit Bienenwachsmalerei und Heinrich Kessels mit Glaskunst zum ersten Mal in Barrien aus. Bisher war das nicht möglich, weil die Leester und die Barrier Hobby-Ausstellungen gleichzeitig stattfanden. Da Nutsch den Ausstellungstermin jedoch vorziehen musste, können diese Hobbykünstler jetzt an beiden Ausstellungen teilnehmen.

Christoph Lilienthal und Andreas Wolf zeigten den Besuchern ihr Integrations- und Lernspiel „Lettower“, das sie zusammen mit interessierten Gästen spielten. Christa Bohlmann aus Bassum stellte ihr neues Buch „Als Oma noch Kind war“ vor. Am Stand des „Ristedter Stübchens“ gab es ein buntes Allerlei aus selbst gestrickten Socken, Topflappen, Marmeladen, Gelees und Likören, und die Okeler Damengruppe verkaufte die selbst gebackenen Kekse, die am Sonnabend beim Okeler „Budenzauber“ noch übrig geblieben waren.

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