Planungsbüro überzeugt Bauausschuss

Sudweyher Straße: „Top-Lösung“ Kreisel

Der für den Bereich von Sudweyher Straße und Im Sande vorgeschlagene Mini-Kreisverkehr überzeugte die Mitglieder des Bauausschusses.

Barrien - Von Frank Jaursch. Applaus für die Gastredner: Auf der Sitzung des Bauausschusses am Donnerstag haben die Stadtplaner Kerstin Oesterling und Heinz Mazur umfassend über die geplanten Änderungen im Bereich der Sudweyher Straße informiert. Zum einen ging es um die Neugestaltung des Edeka-Marktes, zum anderen auch um die verkehrliche Erschließung des Bereichs.

Nicht nur der Beifall dokumentierte, dass die Syker Politik mit den Ergebnissen zufrieden zu sein scheint. Günter Brockhoff (FWG) sprach von einer „Top-Lösung“, Wilken Hartje zeigte sich „von beiden Vorträgen total überzeugt“. Isabell Jagst (SPD) lobte vor allem die „gute Erschließungsvariante“, mit der Mazur vom Planungsbüro PGT gepunktet hatte.

Mazur hatte sich mit großer Überzeugung für die Lösung eines Mini-Kreisels im Bereich Sudweyher Straße / Im Sande ausgesprochen. Aus seiner Erfahrung mit ähnlichen Verkehrssituation berichtete er: „Diese Kreisel funktionieren super Sahne.“ Konkret bedeuteten die Fußgängerübergänge eine größere Querungssicherheit für Fußgänger, zudem würde die Straßenführung so langsamere Fahrverläufe erzwingen.

So soll der neue Edeka-Markt im hinteren Bereich des Grundstücks an der Sudweyher Straße aussehen.

Uneinigkeit herrschte im Ausschuss darüber, wer die Kosten für einen Umbau zahlen müsste. Für eine andere, möglicherweise günstigere Umbau-Version hatte es vor mehreren Jahren die Zusage des Investors gegeben, die Kosten zu 100 Prozent zu übernehmen.

Für Günter Brockhoff eine klare Sache: 100 Prozent seien 100 Prozent, auch wenn es nun eine andere Verkehrslösung geben sollte. Der Investor mit dem Markt sei schließlich ein Hauptverursacher der Verkehrsströme. Vehement betonte Brockhoff, schließlich habe auch die Syker Rat in der Angelegenheit eine „unendliche Leidensfähigkeit“ bewiesen. „Die erbitte ich jetzt auch vom Investor.“

Stadtplaner Wolfram Schneider zeigte sich indes nicht ganz so überzeugt davon, dass man dem Investor „alles aufdrücken“ könne.

Angetan war der Ausschuss von den Ausführungen zum Edeka-Markt (wir berichteten bereits). Architektin Kerstin Oesterling umriss die wesentlichen Änderungen, zu denen unter anderem zwei statt bisher einer Zufahrt eben zählen. Die Parkplätze werden mit einer Breite von 2,80 Metern deutlich komfortableres Ein- und Aussteigen als bislang ermöglichen.

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