Winter-Kinderspielplatz 

Toben, bis die Hüpfburg wackelt

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Die Legosteine aus dem Geschirrspüler sind getrocknet, und Dino wartet schon darauf, mit Münzen gefüttert zu werden: Es kann losgehen beim Winter-Kinderspielplatz!

Syke - Von Frank Jaursch. Als sich die Freie evangelische Gemeinde vor fünf Jahren dazu entschloss, das Gemeindezentrum zeitweise zum Winter-Kinderspielplatz umzubauen, hätte wohl kaum jemand mit einem solchen Erfolg gerechnet: Seit seiner Premiere haben viele hundert Kinder – und ebensoviele Mamis, Papis, Omas oder Opas – den Weg an die Schloßweide 39 gefunden. Am Dienstag um 9.30 Uhr beginnt die sechste Syker Indoor-Spielplatz-Saison.

Dreimal pro Woche – dienstags und donnerstags zwischen 9.30 und 11.30 Uhr sowie mittwochs von 15.30 bis 17.30 Uhr – ist im Bereich reichlich Platz zum Toben für Kinder zwischen null und einschließlich drei Jahren. Spielteppiche und Hüpfburg, Bällebad und Bobbycar-Rennbahn, Krabbelecke und Schiffsschaukel warten darauf, von den Kleinen ordentlich „bespielt“ zu werden.

Und weil das schon in den vergangenen Jahren so gut geklappt hat, ist das dem Spielzeug auch schon ziemloich anzusehen. „Wir merken leider, dass es einige Sachen gibt, die ziemlich 'durchgespielt' sind“, weiß Birgit Smolny, die seit Jahren zum Orga-Team gehört. Die Hüpfburg ist nicht mehr ganz dicht, und auch das Bällebad dürfte sich in absehbarer Zeit in den Bällebadhimmel verabschieden. „Aber ein neues ist schon bestellt“, freut sich Smolny.

Die Neuanschaffungen sind nicht billig und reißen ein Loch ins Budget der Gemeinde – vor allem, weil der Eintritt in den Winterspielplatz weiterhin kostenlos ist. Aber immerhin lassen viele Benutzer eine kleine Spende da: Der freundliche, münzenschluckende Dino am Ausgang ist seit der Premiere dabei und wird gerade von den Kindern mit Vorliebe gefüttert.

Das etwa 40 Personen umfassende Helfer-Team hat in den vergangenen Wochen ganze Arbeit geleistet, fleißig geputzt, das Spielzeug gewaschen und aufgebaut. Ein Bereich ist wieder für die Begleitpersonen gedacht: Dort können sie bei Kaffee und Keksen schnacken, während der Nachwuchs auf Socken oder in Hausschuhen herumstromert.

Die große Mehrheit der Besucher sind keine Mitglieder der freien Kirchengemeinde, bestätigt Smolny, „Uns geht es darum, Kontakte zu knüpfen und Hemmschwellen zu überwinden, aber auch darum, etwas für die Stadt zu tun.“

Bis zum 2. März wird der Spielplatz geöffnet sein. Einen guten Tipp für junge Familien hat Smolny auch noch, gewachsen aus den Erfahrungen der letzten Jahre: „Es füllt sich über die Wochen. Es lohnt sich also, früh zu kommen.“

Zum Beispiel Dienstag!

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