Tiefe Lücke in der Stadt

„Heuers Gasthaus“: Gastwirtin Grete Otersen verstorben

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Grete Otersen hat in Syke viele Jahre lang Bier gezapft. Am Dienstag ist sie verstorben.

Syke - Grete Otersen ist tot. Im Alter von 80 Jahren verstarb am Dienstagmorgen die beliebte Syker Bürgerin, die mit ihrem Lokal „Heuers Gasthaus“ zu den besonderen Adressen in der Hachestadt gehörte. Die Wirtin war bei Insidern bekannt, bei Vereinen und Verbänden ebenso. Ihre unverwechselbare, persönliche Art war beachtenswert.

Das frühere Bahnhofshotel, später in Heuers Gasthaus umbenannt, gehört ebenso wie Grete selbst zur Syker Stadtgeschichte. Alltagsthemen, von Politik bis hin zum Stadtgeschehen allgemein, waren bei Grete an der Theke willkommen. Ebenso wie Syker Originale, die die Bodenständigkeit der Wirtin und das Ambiente im Lokal schätzten. Man sagte im Volksmund in Syke „Wir treffen uns bei Grete!“

Vier Generationen haben Heuers Gasthaus geprägt, für Wohlbefinden in dem gut bürgerlichen Haus gesorgt. Die ehrliche und gerade Art kam an und die Wirtin wusste, wer von den Stammgästen sich bei ihr ein Stück weit zu Hause fühlte.

Mit der Schließung ihres Gasthauses, das eine eigene Geschichte besaß, hat Grete Otersen als respektierte und geachtete Persönlichkeit im Dezember 2014 in Syke eine Lücke hinterlassen. 

iv

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