800 Teilnehmer beim 41. Barrier Volksradfahren stimmen Veranstalter zufrieden

„Es war ein bisschen hügelig“

Das Barrier Volksradfahren ist buchstäblich eine Veranstaltung für die ganze Familie.
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Das Barrier Volksradfahren ist buchstäblich eine Veranstaltung für die ganze Familie.

Barrien - Von Aline Knake. Wenn sich sonntagmorgens ab halb neun um die 800 Leute auf dem Barrier Sportplatz versammeln, dann kann das eigentlich nur eins bedeuten: Der TSV Barrien lädt zum traditionellen Volksradfahren ein.

453 kleine und große Radfahrer gingen am Pfingstsonntag an den Start, vor denen eine etwa 25 Kilometer lange Strecke rund um Syke lag. Weitere 360 nahmen an der Radtouren-Fahrt des TSV Barrien teil. Sie konnten zwischen 40, 70 und 110 Kilometer langen Strecken wählen.

„Das sind weniger als im letzten Jahr. Aber für Pfingsten sind wir mit der Teilnehmerzahl hochzufrieden“, sagt Manfred Nienaber, der mit seinem Bruder Klaus für die Planung des mittlerweile 41. Volksradfahrens verantwortlich war. Wer glaubt, dass ihm langsam die Routen ausgehen, der irrt.

In diesem Jahr gab es sogar eine Premiere: „Wir haben den neuen Radweg zwischen Pestinghausen und Nordwohlde eingeweiht. So konnte es endlich durch den Wald in Sörhausen gehen. Da gucke ich schon seit Jahren nach“, erklärt Nienaber. Die Streckenführung kam wie immer gut an. „Es war ein bisschen hügelig, aber sonst hat keiner gemeckert.“

So schafften es auch Iljo Fißer und Colin Velten, mit drei Jahren und zehn Monaten die jüngsten Teilnehmer, den gesamten Weg zurückzulegen. Iljo pflegt damit eine Tradition: Vor einigen Jahren war sein damals drei Jahre und sechs Monate alter Bruder mit dabei.

Nina Hackmann war mit vier Jahren und acht Monaten dieses Jahr das jüngste Mädchen. Ganze 75 Jahre älter war die älteste Teilnehmerin, Loni Sündermann. Horst Schülke (85) erhielt den Pokal für den ältesten männlichen Teilnehmer.

Beeindruckt war Nienaber von der stärksten Gruppe des Teilnehmerfelds: „Eine Schwadron in schwarz-weißen T-Shirts kam heute Morgen auf mich zu“, erzählte er bei der Preisverleihung. 54 Mitstreiter konnte Birte Gieseke unter dem klangvollen Namen „Die Siemereiders“ an den Start bringen.

Während die Fußballer des TSV Barrien den Wanderpokal für die stärkste Sparte dieses Jahr behalten dürfen, müssen die „Siemereiders“ ihren Pokal aber noch zwei Mal verteidigen, bevor sie ihn endgültig sicher haben.

Die Brüder Nienaber werden dann wahrscheinlich noch dabei sein. „Werner Schneider, der stellvertretende Vorsitzende des Radsportkreises Syke, hat uns gebeten, noch das 50. Volksradfahren zu machen“, sagt Manfred Nienaber. „Das sollte wohl zu schaffen sein. Aber nur dank unserer treuen Helfer.“

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