Gesselerin will den Tieren Stress ersparen

Hausbesuche für Hunde: Tanja Riebold arbeitet als mobile Hundefriseurin

„Hundefee“ Tanja Riebold kommt als mobile Hundefriseurin in die Häuser der Hundebesitzer und will den Tieren – wie hier Bonita – den Stress ersparen, den viele beim Besuch des Hundefriseurs erleiden.
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„Hundefee“ Tanja Riebold kommt als mobile Hundefriseurin in die Häuser der Hundebesitzer und will den Tieren – wie hier Bonita – den Stress ersparen, den viele beim Besuch des Hundefriseurs erleiden.
  • Frank Jaursch
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Gessel – Friseurbesuche können nerven. Das geht nicht nur vielen Menschen so: Auch für Hunde ist so eine Fahrt zum Hundefriseur manchmal richtig Stress. Raus aus der Komfortzone, hinein in einen Bereich voller fremder Gerüche und unbekannter Reize. Für viele Hunde keine verlockende Aussicht, erklärt Tanja Riebold. Die Gesselerin berichtet aus Erfahrung – mit dem eigenen Labrador Levi: „Ich könnte mit ihm nicht zum Hundefriseur fahren, der spuckt mir das ganze Auto voll.“

Riebold – selbst gelernte Friseurin – hat aus der Not eine Tugend gemacht. Sie frisierte zunächst ihren Levi selbst – und kam Anfang des Jahres darauf, daraus eine Geschäftsidee zu machen.

Im Rahmen der Ausbildung eignete Riebold sich die erforderlichen Kenntnisse an. Schließlich sind Hunde nicht nur in Sachen Behaarung ganz anders als menschliche Kunden. Die Rassen haben zudem die unterschiedlichsten Haar- und Hauttypen, es gibt eine Reihe an rassetypischen Trimmtechniken.

Nach Beendigung ihrer Ausbildung zum Hundefriseur ist die 37-Jährige jetzt seit wenigen Wochen als mobile Hundefriseurin im Einsatz.

Von Weyhe bis Bassum, von Stuhr bis Bruchhausen-Vilsen ist sie unterwegs, um die vierbeinigen Begleiter des Menschen zu schneiden und zu scheren, zu trimmen und zu entfilzen. Auch Krallenpflege und Ultraschall-Zahnsteinentfernung zählen zu ihrem Angebot.

In der heimischen Umgebung falle es vielen Hunden leichter, Vertrauen zu dem unbekannten Menschen mit der Effilierschere oder der Schermaschine zu fassen. Neben ihrem Trolley mit dem erforderlichen Equipment hat Riebold auch einen mobilen Trimmtisch immer dabei. Auf einen „Galgen“ – eine Anbindevorrichtung, die die Hunde am Trimmtisch fixiert – verzichtet sie allerdings bewusst. Und setzt stattdessen auf ihre Erfahrung im Umgang mit Hunden. „Der Stressfaktor soll so niedrig wie möglich gehalten werden“, erklärt sie.

Unter ihre Schere lässt Riebold Hunde aller Größen und Rassen. Ein großer Hund mit vielen Verfilzungen kann dabei schon mal zwei bis drei Stunden Zeit benötigen. „Angst darfste dabei nicht haben“, lacht die Gesselerin, die selbst ihr ganzes Leben mit Hunden verbracht hat. Mehr Infos unter hundefriseur-riebold.de

Von Frank Jaursch

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