Symbolischer Baubeginn für die Erweiterung der Grundschule am Lindhof / Multifunktionale Mensa

„Das wird eine super Schule“

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Symbolischer Spatenstich Donnerstag Nachmittag an der Grundschule am Lindhof – von rechts: Bürgermeisterin Suse Laue, Bauamtsleiter Timo Fleckenstein, die Architekten Christian Buck und Detlef Thomsen, Projektleiter Bernd Siemers , Schulleiterin Ursula Buchwald-Wachendorf und einige Schulkinder.

Syke - Von Michael Walter. „Was meint ihr: Sollen wir hier eine riesengroße Sandkiste draus machen?“ Elternsprecher Frank Zimmermann hatte mit dieser Frage Donnerstag Nachmittag die Sympathien auf seiner Seite. Ein lautes „Jaaaa“ schallte ihm aus einem halben Dutzend Kindermünder entgegen. Dabei waren sie doch zum symbolischen Baubeginn gekommen, der die Grundschule am Lindhof ab nächstem Sommer zur Ganztagsschule machen soll.

„Darauf haben wir alle gewartet“, sagt Bürgermeisterin Suse Laue. „Jetzt können die Bauarbeiten für die Mensa beginnen.“ Die solle das zentrale Element des neuen Ganztagsbereichs werden und auf 600m² eine vielfältige Nutzung ermöglichen, die weit über das Kochen und Ausgeben von Mittagessen hinaus geht.

Insgesamt rund 2,6 Millionen Euro kostet der Bau. Er umfasst eine Mensa mit 130 Sitzplätzen, die Küche dafür, sanitäre Einrichtungen, aber eben auch multifunktionelle Nebenräume. Wachsen soll dieser Bau da, wo bis vor kurzem noch der alte Fahrradunterstand gewesen ist. Eigentlich hätten sich dort schon längst die Maurer tummeln sollen. Doch der Asbestfund im alten Baubestand (wir berichteten) und die Entsorgung hatten den Zeitplan über den Haufen geworfen.

Die Stadtverwaltung ist dennoch optimistisch, dass zum Sommer alles fertig wird. Auch wenn sich für den Rest des Jahres nicht mehr viel auf der Baustelle bewegt. „Wir müssen noch das Baufeld freimachen“, erklärt Bauamtsleiter Timo Fleckenstein. „Da liegen noch Kabel, die in keinem Plan verzeichnet sind.“ Mitte Januar würden nach derzeitigem Stand die Arbeiten am neuen Gebäude beginnen – sofern das Wetter es erlaubt.

„Wir können hier gemeinsam ein Projekt entwickeln, das dem gesamten Standort zugute kommt“, glaubt Architekt Detlef Thomsen und beschreibt ein lichtdurchflutetes multifunktionelles Gebäude als „spannenden Erlebnis- und Begegnungsraum“.

Timo Fleckenstein nimmt diesen Steilpass an: Der neue Trakt werde eine „moderne Weiterentwicklung“ des vorhandenen Gebäudes und greife dessen Farb- und Formsprache auf. Zwei Kuben werden demnach die neue Mensa bilden, zwei Grüntöne dominieren sowohl nach außen als auch innen. Und auch über die zu verwendenden Materialien habe man Konsens erzielt.

Schulleiterin Ursula Buchwald-Wachendorf beschäftig sich längst schon intensiv mit dem pädagogischen Konzept. „Qualität ist uns ganz wichtig“, betont sie. „Die Kinder sollen gerne zu uns kommen.“

Elternsprecher Frank Zimmermann sieht dem zuversichtlich entgegen: „Das wird eine super Schule“, glaubt er und hält Skeptikern entgegen: „Wir werden eher das Problem haben, dass zu viele Kinder von anderen Schulen zu uns kommen wollen.“

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