Syker Schützenverein wählt Vorsitzenden

Recke ist jetzt „echter“ Chef

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Sie sind die neue Vorstandsspitze im Syker Schützenverein. Von links: Sven Kobiella, Michael Recke und Fidi Meyer.

Syke - Von Heiner Büntemeyer. Erleichterung unter den Syker Schützen: Sie haben wieder einen „echten“ Vorsitzenden. Nachdem Sabine Häfker im Februar 2015 unerwartet zurückgetreten war und ihre Mitgliedschaft gekündigt hatte, wurde der Verein kommissarisch von Michael Recke geführt. Nun wählten die Mitglieder ihn einstimmig zum Chef. Ihm zur Seite stehen Sven Kobiella als zweiter und Friedrich Meyer als dritter Vorsitzender.

Zu Beginn der Jahreshauptversammlung in Wessels Hotels hatte Recke berichtet, dass der neue Internetauftritt des Vereins erfolgt und einige Mitglieder weitere Jugend-Basislizenzen erworben haben.

Weiter informierte er über umfangreiche Arbeiten in der Schützenhalle. Schatzmeister Klaus-Dieter Adam bezifferte die Kosten dafür mit 18000 Euro, in denen rund 5000 Euro Eigenleistungen enthalten sind. Da außerdem mit Anliegerbeiträgen in Höhe von rund 7000 Euro für die neue Zuwegung zum Sportplatz zu rechnen ist, beantragte der Schatzmeister eine einmalige Umlage von 25 Euro pro erwachsenem Mitglied, die mit einer Gegenstimme beschlossen wurde.

Für Diskussion sorgte die Zuwegung vom TuS-Clubhaus zur Schützenhalle. Der Weg befindet sich in desolatem Zustand und muss ausgebessert werden. Er gehört dem TuS, der Schützenverein hat ein unbefristetes Wegerecht. Ein großer Teil der fälligen Arbeiten könnte in Eigenregie erledigt werden. Doch nach Ansicht der Schützen müsste sich der TuS an den Kosten beteiligen. Der Vorstand bildet nun einen Arbeitskreis, der das Projekt vorbereitet.

„Die Serie der negativen Kassenbilanzen konnte unter diesen Vorzeichen leider noch nicht beendet werden“, fasste Adam seinen Kassenbericht zusammen. Ein anderer Trend wurde gestoppt: Die Zahl der Mitgliede ging erstmals seit mehreren Jahren nicht weiter zurück, sondern blieb mit 208 unverändert.

Positive Signale kamen auch von Sportleiter Frank Hesse, der eine „spürbar bessere“ Beteiligung am Übungsschießen und auch sportliche Erfolge meldete.

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