Herausragender Einsatz für die Gemeinschaft

22 Syker erhalten Ehrenamtskarte

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Bürgermeisterin Suse Laue zeigte sich den neuen Ehrenamtskarten-Inhabern gegenüber äußerst dankbar: „Danke, dass sie Syke bunt und lebenswert machen.“ 

Syke - Von Marc Lentvogt. Die einen hielten sichtbar ihre Tränen zurück, andere zeigten ihr strahlendstes Lächeln. So vielfältig die Reaktionen der Geehrten waren, so vielfältig sind die Tätigkeiten, für die sie von der Stadt Syke ausgezeichnet wurden: 22 Personen haben am Mittwoch Abend im Ratssaal die Ehrenamtskarte erhalten.

Einige von ihnen sind seit sechs Jahren engagiert, wie Anke Häger bei den Senioren 50plus. Andere, so wie Frauke Spalkhaver beim Schützenverein Heiligenfelde, engagieren sich seit 40 Jahren. „Ich bin sehr stolz, eine Frau wie dich im Verein zu haben“, erklärte ihr Vorsitzender Christian Gerlach und nahm die Geehrte in den Arm.

Eines eint alle neuen Inhaber der Ehrenamtskarte: Sie sind immer da. So auch Helge Rehme, die, wie Bürgermeisterin Suse Laue positiv herausstellt, „Wiederholungstäterin“ ist. Rehme ist nicht nur im Verein Unser Freibad aktiv, sondern setzt sich wann immer sie kann auch im Freundeskreis Syke-Wabrzezno ein. 

„Eine Ehre, dich bei uns zu haben“

„Du bist immer zuverlässig, bist immer da, und das immer ohne Dank zu erwarten. Du meinst, es ist selbstverständlich, ist es aber nicht. Für uns ist es eine Ehre, dich bei uns zu haben“, erklärt Sylke Bischoff, die Vorsitzende des Vereins Unser Freibad.

Und damit sprach sie allen aus der Seele, die mit den Geehrten täglich zu tun haben. Die Ehrenamtlichen trainieren nicht einfach eine Korbballmannschaft oder verkaufen Glühwein – sie investieren unzählige Stunden in bürokratische und planerische Arbeiten.

Gerhard Mey, Vorsitzender des TSV Barrien, freute sich, einige Worte an Klaus Nienaber und Ramona Pohl richten zu dürfen, und auch er erntete ein einstimmiges Nicken: „Wenn man sich überlegt, diese Ehrenamtlichen wären alle nicht da – ich wüsste nicht, was wir machen würden.“

„Sie machen unser Syke so lebenswert, wie es ist“

Umrahmt wurde die Feier von musikalischen Darbietungen von Annika Requardt. Wirkte Sergej Rachmaninows Präludium in cis-moll zu Beginn doch sehr dramatisch, konnte die Jugend-musiziert-Preisträgerin mit Beethovens Sonate in G-Dur und Chopins Nocturne Opus 9 Nr. 2 lebhaft die Pause überbrücken und einen gelungenen Ausklang für den Abend finden.

Requardt teilte sich den lautesten Applaus des Abends mit Philipp Milferstedt. Mit 25 Jahren ist er der jüngste unter den Geehrten.

Die Übergabe der Ehrenamtskarte sei ein schönes Erlebnis für die Preisträger und ein wichtiges Zeichen an die Gemeinschaft, betonte Suse Laue wiederholt. Ohne die Ehrenamtlichen, schloss die Bürgermeisterin, „würde es weniger Nähe geben. Sie machen unser Syke so lebenswert, wie es ist.“

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