Einbahn-Regelung bis Ende September

Bauarbeiten an der L 333 neigen sich dem Ende zu

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Seit fünf Wochen verbreitert das Land den Radweg auf der Südseite der L333 in Syke. Für den Autoverkehr in Richtung Bassum bedeutet das Umwege. Doch ein Ende der Bauarbeiten ist in Sicht.

Syke - Von Philipp Handke und Michael Walter. Die Bauarbeiten an der Ernst-Boden-Straße neigen sich dem Ende zu. Dadurch ist die Landesstraße 333 zwischen Syke und Bassum für Autofahrer bald wieder passierbar. Spätestens bis zum 24. September sollen die Bagger wieder abziehen.

Auf einer Länge von etwa 400 Metern saniert das Land den Radweg auf der südlichen Seite der Ernst-Boden-Straße zwischen den Kreuzungen An der Weide und Schloßweide. Aktuell konzentrieren sich die Bauarbeiten auf das Ende an der Schloßweiden-Kreuzung. Gefühlt endet dort eine Schlucht an einem Staudamm. Die Schlucht ist der Wassergraben, der neben dem Radweg verläuft. Der Staudamm ist ein Kopfbauwerk, an dem ein Entwässerungsrohr in den Graben mündet. Sehr arbeitsintensiv sei das alles gewesen, erklärt der Bauleiter. Die Details gehen im Lärm der Baumaschinen direkt nebenan unter.

Mit dem alten Radweg auf der Südseite der Ernst-Boden-Straße gab es gleich zwei Probleme: Erstens war er zu schmal, und zweitens brach er weg. Und um das erste Problem zu beheben, musste gleichzeitig das zweite angegangen werden. „Der Weg rutschte uns an der Böschung zum Wassergraben häufig ab“, erklärt die Leiterin der zuständigen Straßenmeisterei Bruchhausen-Vilsen, Andine Sieling. „Wir mussten also die komplette Böschung verlegen. Der ganze Graben rückt damit ein Stück näher an die Schule ran.“ Extrem arbeitsintensiv – aber damit gab es dann auch gleich genügend Platz, um den Radweg auf 2,50 Meter zu verbreitern.

Viel Beton, viel Eisen

Das Kopfbauwerk an der Schloßweiden-Kreuzung ist im Prinzip „eine Mauer, mit der die Böschung eingefasst wird, damit sie nicht abrutscht“, erklärt Sieling. „Und unten mündet ein Rohr in den Graben.“ Sehr viel Beton sei da zu verarbeiten gewesen, und zuvor sehr viel Eisengeflecht zur Verstärkung.

Insgesamt verbaut die Behörde rund 230.000 Euro an der Ernst-Boden-Straße. „Wir liegen im Zeitplan“, sagt Andine Sieling. Als letztes stehen noch Asphaltierungsarbeiten im Kreuzungsbereich bevor. „Wenn wir schon mal da sind, machen wir das gleich mit.“

Seit fünf Wochen zwingt das Bauunterfangen Autofahrer in Richtung Bassum zu Umwegen. Jetzt ist der Radfahrweg kurz vor der Vollendung. Bis Mittwoch soll er fertig sein. Dann stehen noch diverse Nacharbeiten an.

Bis Ende nächster Woche muss alles erledigt sein. Denn am 24. September eröffnet die nächste Baustelle: Zwischen Heiligenfelde und Ochtmannien saniert das Land die B 6. Für die Verkehrsteilnehmer heißt das: Staugefahr bis Anfang November.

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