Neue Holzskulptur am Fußweg an der Sulinger Straße ein

Eine Giraffe zum Ausruhen

Erwin Hohloch (rechts) zeigt den Kindern der Kita Wundertüte seine neueste Kreation: eine Giraffe aus Holz. - Foto: Husmann

Syke - Von Robin Grulke. Die Kinder hüpfen von einem Bein aufs andere, versuchen, den ersten Blick auf den eineinhalb Meter hohen Plastiksack zu werfen und schreien: „Das ist ‘ne Giraffe!“ Erwin Hohloch zieht die Plane weg und voilá: „Ihr hattet Recht!“, ruft der Holzkünstler. Das Kunstwerk aus Holz ziert nun die Rastecke am Fuß- und Radweg hinter Hohlochs Haus an der Sulinger Straße.

Zur Einweihung der Skulptur kamen gestern Morgen vereinzelt Nachbarn von Hohloch, den größten Anteil aber machten die Kinder der Kita Wundertüte aus. Die kamen mit ihren Erzieherinnen nach einem kurzen Spaziergang zu der Stelle hinter Hohlochs Haus, an der schon andere Figuren zum Staunen einladen.

Hohloch findet nämlich Gefallen daran, vorwiegend aus Holz Figuren zu fertigen. Da zwischen seiner Hecke und dem Fußweg rund 3 Meter breit Rasen liegt, hat Hohloch vor einigen Jahren angefangen, den Platz auszuschmücken. Einem Hund, den die Kinder aus der Wundertüte „Schweinehund“ getauft haben, folgte ein blauer Elefant. Von der Sendung mit der Maus inspiriert, meinten die Kleinen: „Zum Elefant gehört die Maus!“

Mehrere Kunstwerke hinter Hohlochs Haus

So haben sich im Laufe der Jahre mehrere Holzkunstwerke am Weg hinter Hohlochs Haus angesammelt. Das neueste ist der orange-braune Paarhufer, mit dem die Kinder bereits eine Menge Spaß hatten. „Ihr könnt auch auf die Giraffe klettern, wenn ihr wollt“, meinte Hohloch zu den kleinen Kunstfreunde. Sofort wollte sich jeder mal auf das Tier aus Holz setzen.

Die Figuren haben allesamt ein Betonfundament, damit sie für die Kinder und Spaziergänger besonders gesichert sind. Hohloch hat auch eine Sitzbank dazugestellt, damit Vorbeikommende sich ausruhen und sich an den Werken erfreuen können.

Für die Zukunft plant Hohloch nicht damit aufzuhören. „Ich habe noch ein paar Stämme bei einem Freund liegen, die warten auf mich.“ Er hat die Idee im Kopf, ein Krokodil anzufertigen. Dafür wäre am Radweg aber kaum noch Platz.

Ob mit oder ohne Krokodil, den Kindern gefällt’s. Erzieherin Wiebke Althoff geht gemeinsam mit ihren Schützlingen hin und wieder zum Spielplatz, der vom Kindergarten aus hinter der Ecke mit den Holzskulpturen liegt. „Hier kommen wir nicht dran vorbei, ohne einmal zu bremsen.“

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