Abzeichen und Urkunde für Hein Sievers 

50 Jahre in der Feuerwehr – und immer noch aktiv

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Bürgermeisterin Suse Laue (5.v.r.) mit Ortsbrandmeister Fabian Fricke (l.) und Stadtbrandmeister Stefan Schütte (2.v.l.) im Kreis der Geehrten und Beförderten. 

Syke – „Eine Ehrung für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr ist heute nicht mehr so selten“, leitete Sykes Stadtbrandmeister Stefan Schütte den Punkt Ehrungen bei der Mitgliederversammlung am Samstag ein. „Selten ist dabei allerdings, dass die zu ehrende Person noch aktiv in der Feuerwehr tätig ist“, fuhr er fort. Eine solche Ehrung erfuhr Heinrich (besser bekannt als Hein) Sievers. Stefan Schütte überreichte ihm das vom niedersächsischen Innenminister verliehene Abzeichen mit Urkunde.

Geehrt wurde auch Matthias Horstmann für 25 Jahre in der Feuerwehr.

Ortsbrandmeister Fabian Fricke hatte zuvor einen Rückblick gehalten. Mit insgesamt 99 Einsätzen sei das Jahr 2018 relativ ruhig verlaufen. Da war der mehrwöchige Ausfall der Drehleiter ein erwähneswertes Ereignis. Bei dem Fahrzeug stand nach zehn Betriebsjahren eine große Überprüfung mit Austausch aller Verschleißteile an. In Absprache mit der Stadt war die Drehleiter außerdem den aktuellen Erfordernissen angepasst und erweitert worden – für einen hohen Betrag im fünfstelligen Bereich.

Fricke erinnerte an den Flächenbrand an der Bahnstrecke am 26. Juli. Die Ausdehnung des Brandes und der Brandort hätten vollen Einsatz und viele helfende Hände gefordert. Er dankte den beteiligten Landwirten, die die Feuerwehr mit ihren Maschinen unterstützt hatten. „Wir sind damals haarscharf an einer Katastrophe vorbeigerutscht. Gerade noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen“, beschrieb der Ortsbrandmeister diesen Einsatz.

Er blickte aber auch auf Erfreuliches zurück: Zum Beispiel auf das Osterfeuer, dessen Ergebnis sich in der Kasse bemerkbar macht.

Erfreulich sei ebenfalls die Fertigstellung der Garage für das historische Tanklöschfahrzeug, allgemein „Oma“ genannt. Der frei gewordene Platz im Gerätehaus sei zwischenzeitlich wieder besetzt. Das in Henstedt ausgemusterte TSF wurde „entkernt“ und durch die Werkstatt des Bauhofes zu einem Gerätewagen umgebaut. Es steht heute im Syker Feuerwehrhaus und dient in erster Linie zur Unterstützung der Einsatzleitung vor Ort, die immer dann gerufen wird, wenn mehrere Ortsfeuerwehren tätig sind.

Jugendfeuerwehrwart Christoph Meyer berichtete, dass wieder mehrere Jugendliche nach Erreichen der Altersgrenze in die aktive Wehr wechseln.

Stadtbrandmeister Stefan Schütte stellte am Ende der Versammlung heraus, dass bei der bevorstehenden Umstellung auf digitale Alarmierung 100 Prozent der Aktiven aller Ortsfeuerwehren sofort mit einem entsprechenden Meldeempfänger ausgestattet werden. „Das ist in Nachbarkommunen nicht selbstverständlich.“

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