Zwei Defekte

Syke im Dunklen: Spätabendlicher Stromausfall legt Teile der Stadt lahm

Viele Meldungen von Stromausfällen waren am Donnerstagabend gemeldet worden. Grafik: Störungsauskunft.de
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Viele Meldungen von Stromausfällen waren am Donnerstagabend gemeldet worden.

Gleich zwei Defekte haben am späten Donnerstagabend Teile des Syker Stromnetzes und Teile von Bassum lahmgelegt. In einigen Bereichen waren es lediglich einige Minuten, andernorts mussten Bürger gut zweieinhalb Stunden ohne Strom ausharren.

Syke – Nichts ging mehr: Mehrere tausend Haushalte auf Syker Gebiet und weitere in Bassum waren am Donnerstagabend von einem Stromausfall betroffen. Wie Ralph Montag, Sprecher des Netzbetreibers Avacon Netz, auf Nachfrage dieser Zeitung erklärte, sei die Störung um 23.05 Uhr aufgetreten. Die betroffenen Haushalte seien anschließend „schubweise“ wiederversorgt worden – ein Teil bereits nach zehn Minuten, „deutlich mehr als die Hälfte“ nach knapp einer halben Stunde.

Bis auch die letzten Kunden in wieder versorgt waren, dauerte es mehr als zweieinhalb Stunden: In den Albringhausen ging erst um 1.48 Uhr wieder das Licht an.

Schwerpunkt der Stroausfall-Störungen lag in Syke

Der Schwerpunkt der Störungen lag in Syke. Teile der Stadt waren betroffen. Ein Blick auf die Störungskarte zeigt, dass der Schwerpunkt dort zwischen Bassumer Straße und Lindhofhöhe lag. Weitere Störungen traten laut dem Pressesprecher in Leerßen Steimke, Heiligenfelde, Clues und Jardinghausen auf, darüber hinaus auch auf Bassumer Gebiet in Bramstedt, Neubruchhausen, Röllinghausen, Hallstedt und Albringhausen.

Für den Ausfall waren demnach zwei Fehlerstellen verantwortlich: In der Station Westerfeld in Albringhausen war ein Kabelendverschluss defekt, ebenso wie eine 20-000-Volt-Erdkabelleitung zwischen Sulinger Straße und Bassumer Straße. „Das ist technisch bedingt nicht so selten, dass ein Fehler einen Folgefehler auslöst“, erklärte Montag. Welcher der beiden Defekte ursächlich für den anderen war, konnte er allerdings nicht sagen.

Umschaltungsmaßnahmen isolieren „unkritische“ Defekte im Stromnetz

Beide Fehlerstellen wurden in der Folge über Umschaltungsmaßnahmen isoliert. Die Defekte bezeichnete der Sprecher als „unkritisch“ – die Stromversorgung bleibt also gewährleistet, obwohl die Fehler zunächst nicht repariert wurden. „Den Ausfall können wir kompensieren“, so Montag.

Noch am Freitag war ein Kabelmesswagen des Unternehmens vor Ort, um die genaue Position des Defektes zu lokalisieren und „für den Tiefbau ein Kreuz auf die Straße zu malen“. Anfang kommender Woche sollen beide kaputten Bereiche repariert und das Netz in den Normalzustand zurückgeschaltet werden.

Insgesamt schätzt Montag die Zahl der betroffenen Haushalte auf 3000 bis 4000. „Ich entschuldige mich bei jedem Kunden für mögliche Unannehmlichkeiten“, so der Pressesprecher.

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