Veranstalter planen Fortführung

„O’zapft is“: 800 Gäste feiern zweite Syker Wiesn

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Eine Maß zum Einstieg ließen sich Bürgermeisterin Suse Laue, Frank Rahm (vorn rechts) und Erster Stadtrat Thomas Kuchem (vorn links) bei der Syker Wiesn nicht nehmen.

Syke - Von Anika Bokelmann. Die Theresienwiese in München ist leer geräumt, das Oktoberfest 2017 gehört bereits der Vergangenheit an. In Syke hieß es am Samstagabend dennoch: „O’zapft is.“ Rund 800 Gäste bewiesen im Festzelt am Hallenbad, dass auch die Norddeutschen zünftig bei Oktoberfestbier und Livemusik feiern können und kamen dem bajuwarischen Vorbild sehr nah.

Mit der zweiten Syker Wiesn ist Veranstalter Frank Rahm voll zufrieden. „Stimmungsmäßig war das Fest absolut bombe“, kommentierte Rahm am Morgen nach der Feier, deren Besucherzahl im Vergleich zum Vorjahr nochmal gesteigert wurde.

Gemeinsam mit Benjamin Michaelis und der Avacon als Hauptsponsor hatte der Syker zur zweiten Auflage der Wiesn eingeladen und dabei an alles gedacht.

Das Team des Bremer Catering Service stemmte reichlich Maßkrüge und servierte zu Beginn rund 600 Gästen an den Tischen und in den Boxen Sauerkraut, Knödel, Braten und Haxen. Den Abend über gab es anschließend an der Wiesnschänke noch Bratwurst, Brezeln und Leberkäs’-Brötchen zur Stärkung.

Dieses Angebot nahmen die Feiernden, Privatpersonen sowie Firmen und Vereine gleichermaßen gern an, denn die Partyband Obacht aus Nordbayern heizte den Männern und Frauen ordentlich ein. Die Musiker zeigten sich begeistert davon, wie sehr das Publikum mitmachte. Da wurde zu Bayernhits und Schlagern auf den Bänken geschunkelt. Auf der Tanzfläche vor der Bühne wurde es richtig eng.

Rappelvolles Festzelt

Überhaupt war das Festzelt, das nach der Premiere im Vorjahr eine Nummer größer ausgefallen war, rappelvoll. „Die Syker können und wollen feiern“, lobte auch Bürgermeisterin Suse Laue die Veranstaltung im Sinne der Heimatpflege. „Syke braucht so ein Fest“, so die Verwaltungschefin.

In schicke Dirndl und knackige Lederhosen hatten sich die Gäste der Syker Wiesn gekleidet und trugen damit zum stimmungsvollen Gesamtbild bei. Den offiziellen Fassanstich übernahm Bürgermeisterin Laue – gleich mit den ersten Schlägen auf den Zapfhahn floss der Saft.

Mit einem „Prosit der Gemütlichkeit“ starteten Veranstalter, Ehrengäste wie Erster Stadtrat Thomas Kuchem und Avacon-Kommunalreferent Hermann Karnebogen sowie die Besucher aus Nah und Fern in den Abend.

Mit dem überarbeiteten Konzept der Syker Wiesn, die bis in den frühen Morgen dauerte, waren Frank Rahm und sein Unterstützer Benjamin Michaelis wieder einmal erfolgreich. Doch darauf wollen sie sich nicht ausruhen.

Syker Wiesn am Hallenbad

Rahm verriet: „Unser Ziel ist es, das Fest in die Innenstadt zu holen.“ Am liebsten möchte er die Wiesn mit dem Herbstmarkt kombinieren. Erste Gespräche mit potenziellen weiteren Sponsoren habe er am Samstagabend bereits geführt, erklärt der Syker Wiesn-Chef.

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