Finanzspritze aus dem Fördertopf des Landes

Syke bekommt 167 000 Euro für Bahnhofstraße und Gartenstraße: Genaue Verwendung noch unklar

Buchstäblich ausbaufähig: Der Zustand der Bahnhofstraße in Syke. Nun hat die Stadt Fördermittel von 167 000 Euro zugesagt bekommen.
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Buchstäblich ausbaufähig: Der Zustand der Bahnhofstraße in Syke. Nun hat die Stadt Fördermittel von 167 000 Euro zugesagt bekommen.

Syke ist in das Städtebauförderprogramm des Landes Niedersachsen aufgenommen worden. Für die städtebauliche Aufwertung von Bahnhofstraße und Gartenstraße erhält die Stadt 167 000 Euro Fördermittel.

Das gab der niedersächsische Bauminister Olaf Lies (SPD) bekannt. „Ich freue mich riesig“, kommentiert Bürgermeisterin Suse Laue. Viel mehr als das kann sie derzeit aber noch gar nicht sagen. „Wir haben den Förderbescheid noch nicht vorliegen. Wir müssen schauen, wofür genau wir dieses Geld jetzt überhaupt ausgeben dürfen.“

Vor hat die Stadt jedenfalls eine ganze Menge: Das Integrierte Städtebauliche Entwicklungs-Konzept (Isek), mit dem die Stadt sich um Fördergelder beworben hatte – nicht nur beim Land, auch beim Bund – umfasst insgesamt ein Volumen von rund 10 Millionen Euro für die Sanierung des Quartiers zwischen Gartenstraße und Bahnhofstraße. Häuser und Gebäude sind weitgehend in Privatbesitz. Etwa das ehemalige Raiffeisengelände an der Gartenstraße. Und da kann die Stadt bestenfalls Anreize geben.

Die Stadt müsste laut Konzept etwa 3,1 Millionen Euro investieren. Zum Beispiel für die Sanierung der Straßen und das Gestalten öffentlicher Plätze. Davon sollen laut Plan 2,1 Millionen aus dem Haushalt kommen und eine Million über Fördergelder von Bund und Land.

Insofern sind die jetzt zugesagten 167 000 Euro nur der sprichwörtliche Tropfen auf den heißen Stein. Und insgesamt kommt Syke im Vergleich zu anderen Kommunen in der Umgebung auch eher stiefmütterlich weg. Diepholz bekommt für seine Innenstadtsanierung eine gute Million, Hoya eine knappe, und Sulingen immerhin gute 300 000 Euro. „Egal“, sagt Suse Laue. „167 000 Euro sind 167 000 Euro. Ich hoffe, dass wir vom Bund auch noch Fördergelder kriegen, damit wir möglichst das ganze Programm umsetzen können.“

Laut Stadtplaner Wolfram Schneider gibt es Überlegungen, mit der Sanierung der Bahnhofstraße anzufangen. „Wir wissen aber noch nicht, ob wir die jetzt zugesagten Fördermittel dafür verwenden dürfen. Wir müssen abwarten, bis wir den Förderbescheid haben.“

Von Michael Walter

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