Sven Theemann beendet achtmonatige Arbeit als „Regialoge“ in Syke

Das Krendel-Erlebnis – live und virtuell

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„Regialoge“ Sven Theemann im Krendel an der markanten Station „Buche und Eiche“, an der zwei Bäume geradezu ineinander verschmolzen zu sein scheinen.

Von Frank Jaursch. Der Krendel, das kleine Waldstück neben dem Kreismuseum, ist ein bisschen so etwas wie der Geheimtipp unter den Syker Waldgebieten. Noch. Mit Hilfe einer neuen, aufgefrischten Internet-Seite und einem Flyer sollen noch mehr Bürger den rund zehn Hektar großen Krendel mit all seinen Reizen wahrnehmen können – und zwar live und virtuell gleichermaßen.

Die Homepage für das „Naturerlebnis Krendel“ präsentiert sich jetzt aufgeräumt und klar strukturiert. Über sechs Menüpunkte kommt man zu den unterschiedlichen Kapiteln – die Pflanzenwelt im Krendel zum Beispiel, oder auch den Erlebnispfad, das anderthalb Kilometer lange Kernstück des Waldgebietes mit seinen 24 Stationen.

Maßgeblicher Motor für die Neugestaltung ist Sven Theemann gewesen. Er beendet am Freitag seine achtmonatige Tätigkeit als „Regialoge“ in Syke.

Im Rahmen des „Regialogs“, eines Qualifizierungsprojekts für junge Geistes- und Kulturwissenschaftler, war der Krefelder mit der Aktualisierung der Homepage betraut. „Das war ein Abenteuer“, blickte Theemann jetzt zurück. „Hätte mir das einer vor einem Jahr gesagt, dass ich das hier in Syke mache – ich hätte es nicht geglaubt.“

Kein Wunder: Eigentlich ist Theemann Literaturwissenschaftler, das Thema scheinbar nicht gerade für ihn gemacht. Doch das Projekt gab ihm die Möglichkeit, die Lerninhalte seiner parallel laufenden EDV-Schulungen buchstäblich „am lebenden Objekt“ anzuwenden.

Umfassend werden die Besucher der Internet-Seite über all das informiert, was hier so kreucht und fleucht. Im Krendel bieten kleine quadratische QR-Codes die Möglichkeit, mit dem Smartphone die Inhalte anzuzeigen, die gerade zum Standort passen. Und eine längere Teilstrecke ohne Erlebnispfad-Station säumen Hinweisschilder mit „Gedanken zum Ökosystem Wald“ – interessante Fakten oder auch Denkanstöße.

„Um die zehn Mal“ ist Theemann selbst im Krendel gewesen. Er lobt die Arbeit mit Kreismuseums-Leiter Dr. Ralf Vogeding. „Das hat mich weiter gebracht“, erklärt er.

Theemann macht sich zunächst auf den Weg zurück nach Krefeld. Er hofft, dass künftig viele Syker den Weg in den Krendel finden. Und gut finden.

krendel.syke.de

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