Einrichtung wird in neuem Buch „Die beste Schule für mein Kind“ vorgestellt

Freie Aktive Schule Syke präsentiert ihr Konzept

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Autor Hendrik Lambertus und die Lernbegleiterinnen Katharina Liese (M.) und Kristine Bauer freuen sich zum Tag der offenen Tür auf viele Besucher.

Syke - Wenn die Freie Aktive Schule Syke am Samstag ihr Konzept beim Tag der offenen Tür präsentiert, dann werden die beteiligten Eltern, Schüler und Lernbegleiter möglicherweise mit besonderem Stolz auf Besucher warten. Denn in dem gerade erschienenen Buch „Die beste Schule für mein Kind“ wird die Syker Einrichtung als beispielgebend für das Montessori-Konzept präsentiert.

Drei Autoren haben sich für das Buch intensiv mit unterschiedlichen Schulformen in freier Trägerschaft befasst, den Schulalltag miterlebt und die Pädagogik hinter den Formen veranschaulicht. Was passiert in einer Konfessionsschule? Was bedeuten Waldorf oder Montessori?

Hendrik Lambertus ist einer der drei Autoren. Der Syker hat für seine Beiträge mehrere freie Schulen besucht – unter anderem auch die Syker Montessorischule. Eine naheliegende Option: Zwei seiner vier Kinder besuchen die Syker Einrichtung an der Waldstraße, seine Frau ist dort als Lernbegleiterin tätig. Da überrascht es wenig, dass Lambertus vom Konzept der Freien Aktiven Schule überzeugt ist.

Der Ansatz von Lambertus und seinen Autorenkolleginnen Lucinde Hutzenlaub und Petra Plaum war allerdings ein anderer: Es geht darum, eine Schule zu finden, die zum Kind und zur Familie passt. Das muss nicht unbedingt Montessori sein. Lambertus listet Vorteile und Risiken der Schulformen auf, Besonderheiten und „mögliche Reibungspunkte“.

15 Punkte als Entscheidungshilfe

„Unterschiedliche Konzepte sprechen unterschiedliche Familien an“, sagt Lambertus. Anhand von 15  Punkten bekommen Eltern in dem Buch eine Entscheidungshilfe für die passende Schulform an die Hand.

Noch wichtiger allerdings, so zeigt sich der Autor überzeugt, ist das Sammeln eigener Erfahrungen. Er empfiehlt: „Gehen Sie in die Schulen, hospitieren Sie da, fragen Sie die Mitarbeiter!“ Mit dieser Strategie könne man schnell erkennen, ob das pädagogische Konzept „passt“.

Der Tag der offenen Tür in Syke am Samstag ab 14 Uhr bietet dafür eine gute Gelegenheit. Schüler, Eltern und Lernbegleiter bieten drei Stunden lang Einblicke in die Umsetzung der Montessori-Pädagogik. Lernbegleiterin Katharina Liese zeigt sich angesichts der Erwähnung im Buch erfreut, „dass das Montessori-Konzept in die Öffentlichkeit rückt“. Ihre Kollegin Kristine Bauer freut sich auf viele Besucher, deren Interesse mit dem Buch geweckt worden sein könnte. „Die beste Schule für mein Kind“ ist im Eden-Verlag erschienen und kostet 14,95 Euro. fj

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