Endspurt im Neubaugebiet

Startschuss zur Fertigstellung der Straße Am Bruchgraben

Leiteten jetzt den Ausbau der Anliegerstraße im Baugebiet Nördlich Am Goldberg ein: Jörg Städtler (Leiter Immobilienabteilung KSK Syke), Bürgermeisterin Suse Laue und Thomas Block (Geschäftsführer Meyer Straßen- und Tiefbau). Bis Oktober soll die Straße mit dem Namen Am Bruchgraben fertig sein.
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Leiteten jetzt den Ausbau der Anliegerstraße im Baugebiet Nördlich Am Goldberg ein: Jörg Städtler (Leiter Immobilienabteilung KSK Syke), Bürgermeisterin Suse Laue und Thomas Block (Geschäftsführer Meyer Straßen- und Tiefbau). Bis Oktober soll die Straße mit dem Namen Am Bruchgraben fertig sein.

Barrien und Gessel teilen sich das Neubaugebiet Nördlich am Goldberg. Die Straße Am Bruchgraben ist bislang eine Sackgasse gewesen; nun erhält sie die Zuwegung zur Straße Zur Siemerei.

Barrien – Wie an der Schnur gezogen, stehen die Einfamilienhäuser da. Dachziegel und Wände leuchten geradezu noch, so neu sind sie. Die Vorgärten sind teils gemacht, teils noch im Werden. Und nebenan auf den Nachbargrundstücken sind die Bauarbeiter noch am Werk.

Ein Bild wie aus einem Werbefilm, das sich dem Beobachter da am Montagnachmittag im Baugebiet Nördlich Am Goldberg in Barrien offenbarte. Gut 30 Häuser entstehen dort. Mehr als 20 sind bereits fertig und der Großteil von ihnen ist schon bezogen. Und jetzt beginnt der Endausbau der Straße.

Bisher erfolgt die Zufahrt ins Baugebiet ausschließlich über die alte B 6. Nach dem Endausbau gibt es auch am anderen Ende eine Zuwegung: Mit den Straßen Zur Siemerei und Am Kamp bildet die neue Zufahrt dann eine Kreuzung.

Finden des Straßennamens war „eine schwere Geburt“

Am Bruchgraben heißt die neue Straße übrigens. „Das war durchaus ‘ne schwere Geburt“, erinnert sich Bauamtsleiter Hein Sievers. Hintergrund: Das Recht, Straßennamen vorzuschlagen, haben in Syke grundsätzlich die Ortsräte. Das Baugebiet liegt aber zum Teil auf Gesseler und zum Teil auf Barrier Gebiet. Also waren dafür zwei Ortsräte zuständig. „Beide wollten ihre eigenen Vorschläge durchsetzen und konnten sich nicht einig werden“, erinnert Sievers sich. Also musste der Rat der Stadt Syke schließlich die Entscheidung treffen.

Die knapp 500 Meter lange Straße und alle vier Stichwege, die von ihr abgehen, werden mit einer Pflasterung aus Verbundsteinen ausgebaut. „Und stark verkehrsberuhigt“, unterstreicht Jörg Städtler von der Immobilienabteilung der Kreissparkasse. Die KSK vermarktet das gesamte Baugebiet und ist als sogenannter Erschließungsträger auch für den Straßenausbau verantwortlich. „Stark verkehrsberuhigt“ heißt hier: Mit Grünbereichen, Verschwenkungen und Schwellen. Das Ganze wird eine Tempo-30-Zone.

NEL-Pipeline sorgt für Knick in der Straßenführung

Fünf Monate werden die Bauarbeiten laut Plan dauern. Thomas Block ist Geschäftsführer der Firma Meyer Straßen- und Tiefbau aus Bassum, die mit den Bauarbeiten beauftrag worden ist. Er erklärt: „Wir müssen auf ein paar Dinge Rücksicht nehmen.“ Zum Beispiel auf die NEL-Pipeline. Diese wichtige Erdgas-Fernleitung verläuft mitten durch das Baugebiet und ihre Trasse darf nicht überbaut werden. Was übrigens auch der Grund ist, weshalb die Anbindung an die Siemerei in einem Knick verläuft, obwohl sich ein gerade Weg scheinbar anbietet. Doch genau da verläuft die Pipeline.

„Die Leitung ist zwar tief genug. Aber sie ist doch ein bisschen erschütterungsempfindlich“, sagt Jörg Städtler. „Wir müssen also mit schweren Maschinen und Vibrationen ein bisschen aufpassen.“ Ein Ingenieur des Pipelinebetreibers sei bei den Planungen dabei gewesen und habe daran mitgewirkt.

Rücksicht nehmen müssen und wollen die Bauarbeiter auch auf die Menschen, die jetzt schon im Neubaugebiet wohnen: „Während der Bauphase muss jeder zu seinen Grundstücken kommen“, sagt Jörg Städtler.

Unübersehbar zieht sich ein breiter Entwässerungsgraben parallel zur Straße durch das Gebiet. Auch er soll nicht überbaut werden, ausgenommen die Zuwegungen zu den Grundstücken. „Das stellt eine natürliche Versickerung dar“, erklärt Hein Sievers. „Oberflächenwasser soll nach Möglichkeit dort belassen werden, wo es runterkommt.“

31 Baugrundstücke gibt es im Gebiet. Alle sind bereits verkauft. Zum Handelsweg hin liegt noch ein großes Stück Wiese. Platz für einen zweiten Bauabschnitt? Hein Sievers: „Erst mal kommt Lerchenfeld II, dann das Hallenbad-Areal, dann Heiligenfelde. Und dann machen wir erst mal ganz lange Pause.“

Von Michael Walter

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