Heiligenfelde entscheidet auch das 13. Dorfduell für sich

Starke Wachendorfer „Minis“ reichen nicht zum Sieg

Zum ersten Mal konnten beim Dorfduell auch die kleinsten Schützen ihre Treffsicherheit mit dem Lichtpunktgewehr unter Beweis stellen. Auch Rebecca (8) und Raphael (6) aus Heiligenfelde machten mit. Foto: Heinfried Husmann

Heiligenfelde - Von Heiner Büntemeyer. Der Dorfstein bleibt, wo er ist: in Heiligenfelde. Gut sichtbar steht er im Eingangsbereich des Dorfgemeinschaftshauses und beweist allen Gästen, wie treffsicher die Heiligenfelder Schützen sind. Zum vierten Mal in Folge musste der Vorsitzende des Schützenvereins Wachendorf, Erich Ehlers, den Gastgebern zum Gewinn des Dorfduells gratulieren.

Es war ein echtes Dorfduell, denn an dem Wettbewerb beteiligten sich auch Schützen, die keinem der beiden Schützenvereine angehören. Der Sieg mit 1110:1099 Ringen wäre noch höher ausgefallen, wenn nicht die Wachendorfer Kinder beim Lichtpunktschießen so gut getroffen hätten. Um sechs Ringe verkürzten Kira Dannemann und Amei Behrmann, die je 99 von 100 möglichen Ringen erzielten, den Abstand, denn Emilia Stromburg und Marcel Schwenker waren nur auf 97 und 95 Ringe gekommen.

Es war das erste Mal, dass auch die beiden besten Nachwuchsschützen mit in die Wertung aufgenommen wurden. Ihre Ergebnisse wurden zu den Treffern der jeweils zehn besten Schützen hinzugerechnet. Kein Wunder, dass die Wachendorfer Schützen die Hoffnung nicht aufgeben, irgendwann den Stein zum Kirchberg zurückzuholen.

Sportleiter Tim Tidau und sein Team konnten schon wenige Minuten nach dem letzten Schuss das Ergebnis vorlegen. Es war wieder ein spannender Wettbewerb, denn bis eine halbe Stunde vor Meldeschluss lagen die Gastgeber zwar mit zehn Ringen in Führung. Doch dann wurde der Monitor abgeschaltet, auf dem der Stand des Wettbewerbs ständig aktualisiert wurde, und die Gäste aus Wachendorf traten noch mit einigen sehr sicheren Schützen an.

„Das könnte noch eng werden“, befürchtete der Vorsitzende des Schützenvereins Heiligenfelde, „Vize“ Wohlers. Umso mehr freute er sich über den Erfolg „seines“ Dorfes. Wohlers bedankte sich bei allen Helfern für die reibungslose Organisation und zeigte schon mal die Stelle am Stein, wo in Kürze der Gewinnername des diesjährigen Duells eingraviert wird.

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