„Es muss transparent sein“

Stadt Syke will Tafel weiterhin bezuschussen – unter Auflagen

Die Tafel in Syke soll für mehr Transparenz bei den Kosten sorgen. 
Foto: Pia Malmus
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Die Tafel in Syke soll für mehr Transparenz bei den Kosten sorgen. Foto: Pia Malmus
  • Lisa-Marie Rumann
    vonLisa-Marie Rumann
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Syke – Seit dem die Syker Tafel ihren Sitz an der Straße „Am Feuerwehrturm“ hat, erhält sie einen monatlichen Mietzuschuss der Stadt von 3 000 Euro. Da das Gebäude nun der Kirche gehört, fällt die Miete weg, doch die Stadt möchte die Tafel weiterhin unterstützen. Der Ausschuss der Generationen diskutierte am Mittwoch recht ausgiebig über diesen Tagesordnungspunkt.

Dem SPD-Vorschlag die Bezeichnung den Verwendungszweck dem laufenden Betrieb zuzuwenden, stimmten die weiteren Mitglieder prinzipiell zu. Auch die Höhe über 5 000 Euro haben sie akzeptiert. Zumindest für das laufende Jahr. Die CDU fordert jedoch, dass der Tafelsprecher Ralf Grey bis zur Ratssitzung ein Konzept ausarbeitet, in der objektiv aufgeschlüsselt wird, wie viele Syker und Nicht-Syker die Ausgabestellen in den Nachbarkommunen aufsuchen.

Außerdem fordert der Ausschuss, dass Grey abschätzt, für welche Kosten die Tafel den monatlichen Zuschuss benötigt. Ab 2021 soll die Tafel die Zuwendung monatlich beantragen und begründen. „Es muss transparent sein“, sagt Jürgen Schmock von der Freien Wählergemeinschaft (FWG). Peter Jahnke (SPD) pflichtet CDU-Mitglied Lars Heuer-Brockhoff in Bezug auf den Verteilungsschlüssel bei: „Syker Leute sollen profitieren.“ Der Beschluss wurde unter Berücksichtigung der genannten Ergänzungen einstimmig angenommen.

Ein weiterer Schwerpunkt der Sitzung sind Kitas und Schulen. Claudia Prößler vom Fachbereich Bildung und Soziales erklärt, dass die Lebenshilfe die Trägerschaft des bisher städtischen Hortes des Kindergartens „Gesseler Feldmäuse“ übernehmen soll. Das hätte die Leiterin der Feldmäuse vorgeschlagen, da sich die Betreuung gerade in der Corona-Zeit als problematisch erwiesen hat. Die Notbetreuung des Hortes der Feldmäuse hätte lediglich ein Kind in Anspruch genommen, auf das aber zwei Mitarbeiter bekommen. Im Hort des Regenbogenlandes waren ebenfalls nur wenige Kinder angemeldet. Da die Gruppen nicht miteinander vermischt werden dürfen, stellen beide Träger das entsprechende Fachpersonal. Der Rat stimmt einstimmig für die Trägerschaft-Übernahme, allerdings nur bis das Ganztagsangebot der Barrier Grundschule kommt.

Des Weiteren sollen einige Kita-Satzungen geändert werden – zum Beispiel in Hinsicht auf die geltende Masernimpfpflicht. Die städtischen Kitas in Syke werden grundsätzlich nur Kinder mit frischer Masernimpfung aufnehmen. Unter Vorlage ärztlicher Bescheinigungen gibt es aber auch Ausnahmen. Weiterhin soll der Kita-Betrieb ab dem 22. Juni wieder aufgenommen werden. Wie und welche Einrichtungen das betrifft, gibt die Bürgermeisterin noch bekannt.

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