Neue Schulbezirkssatzung

Stadt Syke reißt Klassen auseinander

Syke - Von Michael Walter. Welche Kinder sollen die neu einzurichtende Grundschule an der Ferdinand-Salfer-Straße besuchen? Über diese Frage debattierte am Donnerstagabend der Syker Ortsrat.

Als im Herbst der Rat der Stadt die Umgestaltung der GTS 2001 zur Oberschule und die Angliederung einer zweiten Grundschule im Syker Ortskern beschlossen hatte, waren Politik und Verwaltung noch davon ausgegangen, dass jahrgangsübergreifend zwei komplette Klassenzüge von der Grundschule am Lindhof an die Ferdinand-Salfer-Straße wechseln sollten. Jetzt sieht der Entwurf der neuen Schulbezirkssatzung jedoch etwas ganz anderes vor.

Zur neuen Grundschule würden alle Kinder kommen, die nördlich der Linie Bassumer Landstraße – Am Winklerfelde – Bahnhofstraße – Hauptstraße – Mühlendamm wohnen. Diese Regel solle auch nicht erst für die zukünftig kommenden ersten Jahrgänge gelten, sondern für alle ab dem nächsten Schuljahr. Folge: Die bestehenden Klassenverbände würden auseinandergerissen werden. Eine Ausnahme ist lediglich für die jetzigen vierten Klassen vorgesehen. Nur dort sollen die Eltern ein Entscheidungsrecht haben.

Kritik aus den Reihen der FWG

Kritik daran kam vor allem aus den Reihen der FWG. Die Eltern seien in dieser Frage bisher viel zu wenig mitgenommen worden, so Florian Kastner. Darüber hinaus sei beispielsweise offen, was mit den Kindern geschehe, die zwar aus Syke kommen, aber derzeit in Barrien oder Heiligenfelde zur Grundschule gehen.

Die meisten Fragen, die der Ortsrat zu diesem Thema an die Verwaltung hatte, ließen sich während der Sitzung nicht beantworten. Stadtplaner Wolfram Schneider, der den Ortsrat auf dieser Sitzung als Vertreter der Stadtverwaltung begleitete, war dafür schlicht der falsche Ansprechpartner. Ihm blieb nicht viel mehr übrig als die Empfehlung, einen Fragenkatalog an den zuständigen Fachbereich zusammenzustellen. Den könne die Verwaltung dann am 28. Februar im Schulausschuss beantworten.

Rubriklistenbild: © dpa

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