Stadt und Politik denken um

Neue Kita kommt doch an die GTS2001

Syke - Von Michael Walter. Jetzt also doch nicht am Hallenbad: Die Mobilbauten für den provisorischen Kindergarten (wir berichteten) sollen statt dessen an der Ferdinand-Salfer-Straße gegenüber der GTS 2001 entstehen. Darauf haben sich jetzt Politik und Verwaltung verständigt.

Für die Ratssitzung am Donnerstag (ab 19 Uhr öffentlich) gibt es somit eine geänderte Beschlussvorlage. „Diese Ergänzung ist ein Ergebnis aus der Diskussion im Verwaltungsausschuss“, erklärt Bürgermeisterin Suse Laue. Dort sei man zu der Erkenntnis gekommen, dass der Standort auf dem stadteigenen Grundstück zwischen der GTS-Mensa und dem Fitness-Studio mehr Vorteile biete als die Alternative am Hallenbad.

Zum einen werde dadurch der Bereich Schloßweide entlastet – dort gibt es bereits zwei Kindergärten, und auch der Verkehr zum Schulzentrum sowie zum Hallenbad fließt über die Schloßweide.

Zum anderen liegt der Standort bei der GTS verhältnismäßig nahe an Gessel und Barrien. „Das hat einen gewissen Charme“, sagt die Bürgermeisterin. Was sie damit meint, ist: Werden in Barrien und Gessel die Kita-Plätze knapp, läge die Ferdinand-Salfer-Straße in einer akzeptablen Entfernung, um als Alternative in Betracht zu kommen.

Die Schließung des Gesseler Gemeindehauses zum 1.Juli (wir berichteten) spielt dabei für Suse Laue keine Rolle. „Es bleibt dabei, dass wir uns dort zum nächsten Schuljahr mit einer Hortgruppe einmieten.“ Bei wem, sei dabei ganz egal, sagt Laue und verweist auf den alten Rechtsgrundsatz „Kauf bricht nicht Miete“.

Und womöglich gehört das Gesseler Gemeindehaus in Zukunft ja sogar der Stadt. Laue: „An wen die Kirche das Gebäude verkauft, muss die Kirche selbst entscheiden. Aber mit Sicherheit wird die Stadt auch ein Gebot dafür abgeben.“ Das sei bereits Beschlusslage.

Und welche Rolle spielt der Kita-Standort an der Ferdinand-Salfer-Straße dann für die Verwaltung in Bezug auf Gessel und Barrien? Für das nächste Kita-Jahr sei auch in Barrien jedes Kind versorgt, bekräftigt Laue. „Aber wir haben im Bereich Nord keinen Puffer mehr.“

Heißt: Wenn jetzt kurzfristig noch zusätzlicher Bedarf besteht – etwa durch Zuzüge oder weil Familien berufsbedingt umdisponieren müssen – gäbe es in Barrien und Gessel keine Unterbringungsmöglichkeiten mehr.

Am Plan, in ein paar Jahren einen „richtigen“ neuen Kindergarten zu bauen, hält die Stadt übrigens fest. An der Ferdinand-Salfer-Straße werden die Mobilbauten so aufgestellt, dass noch Platz für einen Neubau bleibt.

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