Stadt lädt für 16. März zu Info-Veranstaltung in den Ratssaal ein

„Gut versorgt im Alter“

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Versammelte Kompetenz – nicht nur beim Fototermin: Auch am 16. März werden viele Fachleute im Rathaus zur Verfügung stehen, um Syker Bürgern Infos zum Thema „Gut versorgt im Alter“ zu geben.

Syke - Von Frank Jaursch. Suse Laue sagt den vielleicht wichtigsten Satz gleich zu Beginn des gestrigen Pressetermins im Rathaus: „Das ist ein generationenübergreifendes Thema“, betont die Syker Bürgermeisterin mit Blick auf den Titel der Veranstaltung, die am Mittwoch, 16.März, ab 15 Uhr über die Ratssaal-Bühne geht. Denn wer will nicht „Gut versorgt im Alter“ sein?

Gemeinsam haben die Syker Gleichstellungsbeauftragte Kathrin Stern, der Senioren- und Pflegestützpunkt der Stadt sowie der Seniorenbeirat die Info-Veranstaltung organisiert. Stern hat keinen Zweifel daran, dass es einen großen Bedarf an Informationen gibt. „Wir haben den Eindruck, dass viele Menschen gar nicht informiert sind über die Unterstützungsangebote.“

Manchen fehle offenbar der Mut, sich vor Ort zu erkundigen, ob sie einen Anspruch auf Wohngeld, Lastenzuschuss oder Grundsicherung haben. „Da spielt Scham sicher eine große Rolle“, so Stern.

Schnell war die Idee geboren, eine Veranstaltung anzubieten, in die all diese Dinge gepackt werden. So hätten Teilnehmer die Möglichkeit, sich zu informieren – „ohne Scheu davor zu haben, dass man sich offenbaren muss“.

Die Teilnehmer erwartet keine „Frontalveranstaltung“ mit einem Referenten und Zuhörern in Sitzreihen, sondern eine aufgelockerte Dialog-Atmosphäre. An drei Thementischen besteht für alle Besucher die Möglichkeit, unkompliziert mit den Experten ins Gespräch zu kommen.

Am Thementisch „Rente“ informieren die Steuerberaterin Hilke Hellmers und ein Vertreter des Sozialverbands Deutschland zum Thema Renten und zu ihrer Versteuerung.

Am zweiten Tisch geht es darum, welche Fördertöpfe gegebenenfalls zur Verfügung stehen: Elsa Wiechmann und Antonia Nowicki, Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung, geben dort Tipps zu Stichworten wie Grundsicherung oder Mietzuschuss.

Alltägliche Unterstützungsangebote stehen am dritten Thementisch im Vordergrund: Das reicht vom „Essen auf Rädern“ des DRK über das Bürgerbus-Angebot und über Infos zu Pflegegeld oder Wohnmöglichkeiten bis hin zu Erklärungen rund ums Pflegegeldgesetz. „Da gibt es jetzt mehr Geld für Pflegebedürftige“, erklärt AOK-Pflegeberater Heinrich Harms. Bürger könnten „aus fünf, sechs, sieben Töpfen Geld bekommen“ – da den Überblick zu behalten, sei gar nicht so einfach.

Helmut Beyerle, Vorsitzender des Seniorenbeirats, lobte die große Mitmach-Bereitschaft unter den Fachleuten im Vorfeld. „Wen immer wir gefragt haben: Jeder hat die Türen geöffnet.“ Auf ähnlich große Resonanz hoffen die Organisatoren nun für den 16. März. Eine Anmeldung ist nicht nötig, die Teilnahme ist kostenlos.

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