Stadt ändert nach den Ferien die Verkehrsführung am Schulzentrum

Alternativen zum Chaos

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Auf dem Parkplatz ist die Fläche schon markiert, die nach den Ferien zur reinen Ein- und Aussteigezone wird.

Syke - Von Michael Walter. Autofahrer müssen sich nach den Sommerferien auf eine geänderte Verkehrsführung am Schulzentrum einstellen. Das geht aus einem Info-Schreiben hervor, das die Stadtverwaltung in diesen Tagen in 2000 Exemplaren am Gymnasium und an der Grundschule am Lindhof verteilt.

Betroffen sind die Lindhofstraße, der Riederdamm, der Parkplatz von Grundschule und Gymnasium sowie der Parkplatz am Schlosshof. Ziel ist, den Verkehr vor der Grundschule zu entzerren, wo es vor allem im Herbst und Winter morgens und mittags regelmäßig zu chaotischen Situationen kommt, wenn ein großer Teil der Schüler von den Eltern im Auto zur Schule gebracht wird.

Dass die Stadt gerade jetzt damit beginnt, hängt mit dem Umbau der Grundschule zur Ganztagsschule zusammen, der bereits in den Sommerferien startet.

Aufgrund der Bauarbeiten fallen auf dem Parkplatz neben der Schule etliche Stellplätze weg. Ein großer Teil der restlichen Fläche wird nach den Ferien eine reine Ein- und AussteigeZone. „Das Prinzip ist: Vorwärts rein und vorwärts wieder raus“, sagt Bürgermeisterin Suse Laue. „Ohne Rangieren und ohne Aufenthalt. Parken ist in diesem Bereich nicht mehr erlaubt.“

Eine neue Querungshilfe engt etwa auf Höhe des Horts die Fahrbahn auf ungefähr die Hälfte ein. Willkommener Nebeneffekt: Auf diese Weise wird es für Autofahrer aus Richtung Neustadt schwieriger, das Durchfahrtsverbot zu ignorieren und entgegen der Fahrtrichtung durch die Lindhofstraße zu fahren.

Für Schüler, die aus der Neustadt kommen, öffnet die Stadt einen weiteren Zugang zum Schulgelände vom Riederdamm aus.

Noch weiteren Gesprächsbedarf scheint es jedoch hinsichtlich eines Haltestreifens davor und eines Einfahrtverbots von der Lindhofstraße aus in den Riederdamm zu geben, das in dem Info-Schreiben dargestellt wird.

Um den Parkplatz am Schlosshof attraktiver zu machen – nicht zuletzt im Hinblick auf das Gymnasium – richtet die Stadt dort eine Einbahnregelung ein: Die Zufahrt erfolgt weiterhin über Lindhofstraße und Schlosshof, die Abfahrt jedoch über eine neue Ausfahrt zur Schloßweide hin.

Ein großer Teil dieser Maßnahmen geht auf Vorschläge aus dem Elternrat der Grundschule zurück. Dort hatte sich eine Arbeitsgruppe mit der Frage beschäftigt, wie sich die Verkehrssituation vor der Schule entschärfen ließe. „Der Zeitpunkt war gut gewählt“, sagt Laue, „weil wir wegen des Umbaus zur Ganztagsschule ohnehin einiges verändern müssen.“ Die Zusammenarbeit beschreibt sie als sehr konstruktiv und offen.

„Wir wollen so wenig Autos wie möglich direkt vor der Schule“, so Laue. „Daher bieten wir Alternativen: Die Ein- und Aussteigezone für den Bring- und Abholverkehr und den Parkplatz am Schloßhof für die Dauerparker.“

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