Maislabyrinth der Familie Harries in Wachendorf öffnet am Sonntag

Spaßige Suche nach dem richtigen Weg

Nach drei Jahren Pause eröffnet am Sonntag das Maislabyrinth in Wachendorf. Janine Harries und ihre Kinder Leonie sowie Lennart freuen sich auf viele Besucher. - Foto: Sophie Filipiak

Wachendorf - Von Sophie Filipiak. Der Sommer ist meistens die Zeit für Eisessen, Freibad, Grillen – und Maislabyrinthe. So auch wieder in diesem Jahr in Wachendorf. Die Familie Harries hat nach drei Jahren Pause auf einem 1,5 Hektar großen Feld einen Irrgarten, der am kommenden Sonntag um 11 Uhr eröffnet wird, angelegt. Aber nicht ganz alleine. Denn so ein Labyrinth muss von langer Hand geplant werden. „Zuerst haben wir den Mais doppelt gelegt“, erklärt Janine Harries.

„Dann hat unser Bekannter Ralf Adams die Wege geplant.“ Als der Mais ungefähr zehn Zentimeter hoch gewachsen war, kam der Trecker mitsamt Fräse von Dietfried Rabe zum Einsatz. Gemeinsam mit Adams, der mit einem GPS-Gerät vorweg ging, schufen die beiden Männer den Irrgarten – mit rund drei Kilometern Laufweg. Im Mais sind zudem 15 Stationen versteckt, bei jeder müssen die Besucher Fragen beantworten. Viele davon beschäftigen sich mit dem Thema Landwirtschaft. Wer alle Fragen richtig beantwortet hat, kann beim Hoffest am 2. Oktober Preise gewinnen.

Die Veranstaltung bildet auch gleichzeitig den Abschluss der Labyrinth-Saison. Bis dahin ist der Irrgarten sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Letzter Einlass ist um 17 Uhr. Wem beim Wandern durch das Maisfeld der Hunger überkommt, für den stellt die Familie Harries Bratwurst, Waffeln und Kuchen bereit. Für Getränke ist ebenfalls gesorgt. Der Eintritt kostet zwei Euro für Kinder und vier Euro für Erwachsene. Außerhalb der Öffnungszeiten haben Kindergärten und Schulklassen die Gelegenheit nach Vereinbarung das Maislabyrinth zu besuchen. Auch Kindergeburtstage können dort gefeiert werden. Für Gruppen ist eine Anmeldung unter 04240 / 952299 oder per E-Mail notwendig. 

Die Erwachsenen können sich dabei entspannt zurücklehnen und die Kinder im Irrgarten toben lassen, denn aus dem Maisfeld habe bis jetzt jeder rausgefunden, versichert Janine Harries.

jochen.harries@gmx.de

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