Unterlagen mit Verspätung im Rathaus eingetroffen / 20 339 Wahlberechtigte

Ab sofort Briefwahl möglich

Syke - Von Michael Walter. Ab sofort sind bei der Stadtverwaltung Briefwahl-Unterlagen für die Kommunalwahl am 11. September erhältlich. Das teilte am Dienstag Bürgermeisterin Suse Laue mit.

Später als erwartet sind die Unterlagen eingetroffen. Zum einen mussten die Kommunen im Landkreis warten, bis die Kreisverwaltung die Wahl zum Kreistag organisiert hatte – erst danach konnten logischerweise die Wahlzettel in Druck gehen. Zum anderen war die Druckerei in der Zwischenzeit sehr gut ausgelastet. So stellt es Hein Sievers dar, der als Fachbereichsleiter „Zentrale Projekte“ im Rathaus für die Organisation der Wahl verantwortlich ist.

Mittlerweile sind alle Wahlbenachrichtigungen verschickt. „Wer seine bis zum nächsten Wochenende noch immer nicht im Briefkasten hat, sollte mal bei uns anrufen“, sagt Sievers. „Wir müssen dann prüfen, ob ein Fehler bei der Post vorliegt oder möglicherweise unser Wählerverzeichnis nicht stimmt.“

Sievers gibt noch einen Tipp: „Oft beantragt man Briefwahl für sich selbst plus für andere mit. Das heißt, wenn ich für mich und meine Mutter Briefwahl beantrage, muss meine Mutter mir auf ihrer eigenen Wahlbenachrichtigungskarte eine Vollmacht ausstellen, sonst geht das nicht. Ich selbst kann meine Unterlagen dann direkt mitnehmen. Meine Mutter bekommt sie mit der Post zugeschickt.“

Es gibt aber ab sofort auch die Möglichkeit, direkt im Rathaus vorab seine Stimme abzugeben. Das zählt dann ebenfalls als Briefwahl. Erstmals ist das Wahllokal dafür im Erdgeschoss. Genauer: in Raum 15, rechts am Bürgerbüro vorbei.

20 338 Personen ab 16 Jahren sind in Syke wahlberechtigt – auch EU-Bürger. Das sind knapp 600 mehr als vor fünf Jahren. „Briefwähler haben wir erfahrungsgemäß immer so um die 1700“, sagt Sievers.

Gewählt werden der Kreistag, der Rat der Stadt und zehn Ortsräte. Einen kleinen Haken hat Hein Sievers dabei noch ausfindig gemacht: „Wer vier Wochen vor der Wahl innerhalb Sykes von einem Ortsteil in einen anderen umzieht, hat kein Wahlrecht für den Ortsrat.“

Rubriklistenbild: © Marvin Köhnken

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