Seniorenservicebüro heißt jetzt Senioren- und Pflegestützpunkt / Alte Bezeichnung besteht parallel weiter

Viel mehr als nur normaler guter Rat

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Die zum Senioren- und Pflegestützpunkt aufgewerteten Servicebüros in Syke, Stuhr, Weyhe und Bruchhausen-Vilsen haben gemeinsame Qualitätsstandards und sind untereinander stark vernetzt. Von links: Elisabeth Spielmann (Stuhr/Weyhe), Christine Körbel und Heike Wilhelm (Syke), Kirsten Wegner-Drefs (Bruchhausen-Vilsen) sowie Lilja Helms (Stuhr/Weyxhe).

Syke - Von Michael Walter. Das Syker Seniorenservicebüro hat einen neuen Namen: Es heißt jetzt Senioren- und Pflegestützpunkt. Ebenso wie die Seniorenservicebüros in Stuhr, Weyhe und Bruchhausen-Vilsen. Servicebüros bleiben sie aber auch weiterhin. Und deshalb führen sie auch die alte Bezeichnung parallel weiter.

Was da im ersten Moment durchaus ein wenig unsinnig anmuten mag, ist die Auswirkung eines neuen Förderprogramms, das die Landesregierung mit Wirkung zum Jahresbeginn für die Dauer von fünf Jahren aufgelegt hat.

Der Hintergedanke dieser neuen Namensgebung: Es gibt die „normalen“ Servicebüros, die lediglich beraten. Und es gibt andere Servicebüros, die darüber hinaus noch mehr anbieten. Zum Beispiel Gesprächskreise für pflegende Angehörige, Seniorenbegleitung, Wohnraumberatung oder Dienstleistungen vermitteln.

Die Servicebüros in Stuhr, Weyhe, Syke und Bruchhausen-Vilsen gehören zu dieser zweiten Kategorie. Und dieses Mehr an Service soll sich jetzt in der Form des aufgewerteten Namens widerspiegeln.

„Das ist eine Wertschätzung dessen, was wir schon seit Jahren machen“, sagt Elisabeth Spielmann vom Verein ProDem, der in Stuhr und Weyhe aktiv ist.

An der täglichen Arbeit hat sich dadurch indes nichts geändert. Im Syker Servicebüro an der Waldstraße1 beraten abwechselnd Mitarbeiter der Awo, der DRK und des Diakonie-Pflegediensts.

Zwar nur zweimal die Woche für jeweils zwei Stunden. „Aber solche Präsenzzeiten sind gar nicht entscheidend“, springt Kirsten Wegner-Drefs vom Servicebüro Bruchhausen-Vilsen ihren Syker Kolleginnen zur Seite. „Das meiste passiert ohnehin entweder am Telefon oder bei persönlichen Besuchen.“ Heike Wilhelm von der Stadt Syke kann das bestätigen. Ist das Büro nicht besetzt, landen Anrufer automatisch bei ihr. Sie bearbeitet diese Anfragen dann weiter.

Fachberaterin Christine Körbel hat in einem Punkt besonderen Klarstellungsbedarf: „Die Senioren- und Pflegestützpunkte vermitteln unter anderem auch Alltagshilfen für Haushalt und Garten. Dabei stellen wir ausschließlich Kontakte zu professionellen Dienstleistern her. Wir fördern keine Schwarzarbeit!“

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