Seniorenresidenz Deutsche Eiche gestern eröffnet / Erste Bewohner eingezogen

Der Schandfleck, der zum Schmuckstück wurde

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Carsten Adenäuer bedankte sich für den Einsatz der Helfer.

Syke - Von Maik Hanke. „Das da sind wir. Erkennt man doch, oder?“ Gerhard und Karin Hoberg betrachten ein altes Foto. Es zeigt den Abtanzball 1962 in der ehemaligen Gaststätte Deutsche Eiche. Das Foto hängt heute im Eingangsbereich der neuen Seniorenresidenz Deutsche Eiche. Gestern war die offizielle Eröffnung.

Die Hobergs sind beeindruckt. „Es ist wirklich ein Schmuckstück geworden“, sagt Gerhard Hoberg, der als Nachbar zusammen mit seiner Frau die Einweihung der neuen Seniorenresidenz besucht.

Nach einem Feuer im Jahr 2008 stand das Gebäude leer, war der Witterung und sich selbst überlassen – und sah entsprechend aus. „Wir sind froh, dass dieser Schandfleck weg ist“, sagt Gerhard Hoberg.

Gleichzeitig ist das Ehepaar froh, dass die Deutsche Eiche und einige ihrer architektonischen Elemente erhalten werden konnten. Die beiden attestieren ihr eine „ganz große Bedeutung“ für die Stadt. „Die Deutsche Eiche, die kennt wirklich jeder Syker.“

Wie kaum ein anderes Gebäude steht die Seniorenresidenz jetzt unter dem Motto „Zwischen Tradition und Moderne“. Nicht nur im Außenbereich, auch innen wurden Teile des früheren Gebäudes restauriert in den modernen Bau eingesetzt – „mit sehr viel Liebe zum Detail“, findet die Syker Bürgermeisterin Suse Laue. „Ich freue mich, dass die Residenzgruppe es geschafft hat, Alt und Neu zu verbinden“, sagt sie.

Allein der Name, das Aussehen und die Erinnerung an die Deutsche Eiche zogen gestern Besucher an. „Am Ende des Tages wird aber die Qualität entscheidend sein“, meint Carsten Adenäuer, Geschäftsführer der Trägergesellschaft „Senioren Wohnpark Weser GmbH“. Den Konkurrenzkampf mit anderen Einrichtungen in Syke und Umgebung nimmt er gerne an.

Die ersten sieben Bewohner sind bereits eingezogen. Am Montag kommen die nächsten vier. In bewusst kleinen Schritten nimmt die Seniorenresidenz neue Bewohner auf. Schließlich müsse sich erst alles finden. „Wir gehen von einem Jahr aus, bis das Haus voll ist.“

Zur offiziellen Eröffnung gestern Vormittag waren 120 Menschen gekommen. Im Laufe des Tages erwarteten die Verantwortlichen insgesamt 800 Besucher.

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