Im Selbstversuch:Ristedter Spieleabend

Einfach mal drauflos spielen

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An jedem zweiten Montag im Monat lädt der Verein „Erlebnis Ristedt“ zu einem Spieleabend ein.

Ristedt - Von Heiner Büntemeyer. „Also: Ziel des Spieles ist es...“ Renate Brüning liest die umfangreiche Spielanleitung für „Wizard“ laut vor. Einige Passagen wiederholt sie langsam. Wir hören aufmerksam zu, aber so richtig verstanden hat die Regeln noch niemand. Vielleicht geht es besser, wenn wir die Karten schon mal verteilen?

Bärbel gibt die bunten Karten mit den heroisch blickenden Männern, den Zauberern, Zwergen und Symbolen schon mal aus. „Learning by doing“ heißt das. Allmählich zeigt sich, dass die Spielregeln sogar ziemlich einfach sind. Große Probleme bereitet dagegen die Auswertung, weil jeder Spieler vorher eine Prognose abgeben muss und meist daneben liegt. Au weia! Das gibt Minuspunkte, aber niemand weiß genau,wie viele.

Egal. Jetzt wird erst mal drauflos gespielt. Renate Brüning wird die Ergebnisliste mit nach Haus nehmen, dort nachrechnen und die Gewinner beim nächsten Spieletreff des Vereins „Erlebnis Ristedt“ informieren. Aber so genau will das eigentlich niemand wissen, weil der Spaß bei diesen Spieletreffen an jedem zweiten Montag im Monat im Vordergrund steht.

Es sind noch weitere Spiele im Angebot: Eine Gruppe spielt „Total genial“. Von dort dringt ständig lautes Lachen herüber. Leider sind die „Canasta“-Spieler nicht erschienen, und Heinrich wartet vergeblich auf genügend Doppelkopfspieler. Zu zweit spielt sich Doppelkopf nicht so richtig gut. Also spielt er an diesem Abend „Set“.

Bärbel hat „Skip-Bo“-Karten mitgebracht. Dabei gibt es mehrere Möglichkeiten, den hohen Stapel an Zahlenkarten abzulegen, aber das erfordert Aufmerksamkeit. Renate und Bärbel kennen sich gut aus, aber Brigitte und ich lernen noch. Klar, dass Renate und Bärbel schon nach kurzer Zeit ihre Stapel abgebaut haben. Endlich kann Renate draußen in Ruhe eine Zigarette rauchen. Brigitte und ich trösten uns damit, dass wir noch ziemlich lange an unseren Kartenstapeln „arbeiten“ können, während die beiden anderen nicht mehr mitspielen dürfen.

Auch Kim, die künftige Chefin des ehemaligen Gasthauses „Zum Grunewald“, hat sich an einen der Spieltische gesetzt und spielt mit. Sie lernt auf diese Weise nicht nur neue Gesellschaftsspiele, zu denen auch „Mensch-ärgere-dich-rückwärts“ zählt, sie lernt auch wieder einige ihrer künftigen Gäste kennen, denn am 1. April wird sie das Gasthaus offiziell eröffnen, das ihr Vater erworben hat.

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