Sportwochenende des TSV Okel 

Seifenblasen-Fußball und Kartoffel-Golf

Manche Menschen machen eben in jeder Lage eine gute Figur... Beim Okeler Sportfest war das „Bubble Football“-Turnier ein besonderer Höhepunkt. - Foto: Ehlers

Okel - Das Sportwochenende des TSV Okel wurde wieder zu einem Fest für das ganze Dorf – und ein Nachweis für das vielfältige Angebot des Vereins. Die Organisatoren Maike Kastens, Nicole Scholz, Daniela Jablenski, Dieter Albers, Jürn Kirbach und Thomas Auerswald hatten mit der Gestaltung des Rahmenprogramms ein glückliches Händchen bewiesen.

Schon der Auftakt mit der Eröffnung des „Okeler Biergartens“ war sehr verheißungsvoll. Es war ein Programm für die ganze Familie. Klaus Schröder ließ Kinder auf Ponys reiten und spendete den Erlös der Kinder-Turnsparte des Vereins.

Olga Lieberum verzauberte den Nachwuchs mit ungewöhnlichem „Hairstyling“. Zum Abschluss ließen die Kinder am Sonntag Luftballons in den Himmel steigen. Bevor am Sonntag die Fahrradgruppe „Okeler Pedalpetters“ zu einer Radtour rund um Okel aufbrach, gab es einen Familiengottesdienst mit Klaviermusik und viel Gesang.

Ein besonderes Highlight war das Bubble-Football-Turnier. Bei diesem Spiel zwängten sich die Spieler in Hüllen, die an überdimensionierte Seifenblasen erinnerten. Sie boten bei den unvermeidlichen Kollisionen wirksamen Schutz, sorgten aber zugleich für skurrile Situationen, wenn die Spieler auf den Lufthüllen landeten und anschließend käferartig versuchten, wieder auf die Beine zu kommen. Ob bei diesem Spiel die Aktiven oder die Zuschauer mehr Vergnügen fanden, wurde abends im Biergarten geklärt. Dort boten die Veranstalter ein Baumstammsägen an. Wer eine Holzscheibe mit einem Gewicht von 177 Gramm absägte, konnte einen Meter Bier gewinnen.

Auch zwei „Okel-Cups“ wurden veranstaltet. Am Sonnabend versuchten Jugendliche bis 16 Jahre bei allerlei lustigen Spielchen möglichst viele Punkte zu sammeln. Dieses Turnier gewannen die „Okeler Milch-Shaker“. Einen Tag später spielten vier Mannschaften „Bauerngolf“ mit Schlägern und Kartoffeln oder versuchten an Strohballen befestigte Luftballons mit einer Forke zum Platzen zu bringen. Auch dabei stand der Spaß im Vordergrund, und dass die „Freizies“ gewannen, war nebensächlich.

Interessante Ausschnitte aus ihrem Intervall-Trainingsprogramm zeigten die Mitglieder der von Ina Warners geleiteten „Tabata“-Gruppe bei einem Partner-Tabata.

Das Kinderprogramm am Nachmittag gestalteten sie selbst. Sina Kirbach leitete das Mutter-Kind-Turnen, Doris Auerswald das Kinderturnen und Elvi Lübkemann war für die „Zumba-Kids“ zuständig.

bt

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